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Wildlife & Tiere / Straßenhunde

Investition

Yes, hier bist du richtig, wenn du auf der Suche nach den Preisen bist! Warum findest du dann nirgends das Wort „Preise“ oder „Kosten“? Verschleierung? Nein! Geld gegen Dienstleitung - das gefiel uns für unsere nachhaltigen Voluntourismus-Angebote einfach nicht. Es geht hier um weitaus mehr. Natürlich zahlst du für die (Dienst-)Leistungen, die du während deines Auslandsaufenthalts und davor erhältst einen Betrag x. Aber damit endet es ja nicht.

Es ist mehr eine Investition, die du tätigst – und zwar in dich selbst. Du investierst in die Entwicklung und Erweiterung deiner sozialen und interkulturellen Kompetenzen. Du investierst in eine besondere Form der Selbsterfahrung. Du investierst in eine Auszeit, die dich dazu bewegt, deinen Horizont zu erweitern, Vorurteile abzubauen und einander nachhaltig zu helfen (siehe auch Karmalaya-Vision). Du investierst in deine Selbstreflexion oder sogar Selbstverwirklichung, die 1.) vielleicht auf dieser Reise ihre ersten Formen annimmt oder 2.) nach deiner Reise erst so richtig in Gang kommt – weil sich etwas verändert hat bzw.: du.

Insider-Info: Karmalaya-Gründerin Tina Eckert hat übrigens nach einer solchen Reise/Auszeit erst ihr Unternehmen Karmalaya gegründet und damit einen Weg gefunden, all ihre Werte, Wünsche und Visionen miteinander zu vereinen, kurzum: sich selbst zu verwirklichen.

Was ist dir diese Investition wert?

Natürlich ist es schwierig, diese materiellen und immateriellen Dinge in feste Zahlen zu fassen. Wie machen wir das? Indem wir die gebotenen Leistungen nehmen (leicht in Zahlen messbar) und sie mit „unfassbaren“ Dingen wie unserem sozialen Engagement/Spenden bzw. der ständigen Entwicklung neuer Projekte und unserem „Service“ bzw. der persönlichen Betreuung vor Ort (es klingt so wenig – und ist so viel! Du wirst es selbst erleben) addieren und noch Spielraum für die eigenen Kosten in Österreich einkalkulieren. Denn ohne Mittel kann unser Team leider rein gar nichts bewirken. Mit Mitteln hingegen können wir uns alle ganz auf Karmalaya und unsere Projekte konzentrieren - was die Qualität unserer Arbeit und die Effektivität in der Umsetzung sinnvoller Projekte erhöht und somit den Menschen vor Ort hilft.

 

Zahlen und Leistungen

Dauer

Freiwilligenarbeit

Praktikum 

2 Wochen "Schnuppervolunteering"*

790 €

3 Wochen**

970 €

1.080 €

4 Wochen

1.080 €

1.160 €

5 Wochen 

1.190 €

1.320 €

6 Wochen

1.300 €

1.440 €

7 Wochen

1.410 €

1.580 €

8 Wochen

1.550 €

1.700 €

9 Wochen

1.690 €

1.920 €

10 Wochen 

1.850 €

2.080 €

11 Wochen

2.020 €

2.250 €

12 Wochen

2.190 €

2.420 €

Verlängerungswoche – inklusive Unterkunft/Vollverpflegung 

 auf Anfrage

auf Anfrage

* Schnuppervolunteering gilt nicht für Langzeit Erdbeben-Hilfsprogramme.

**Anmeldegebühr von Eur 99,- wird einmalig fällig bei Einsätzen ab einer Dauer ab 3 Wochen.

Zusatznacht inkl. Mahlzeiten: € 25,- 

Zusatzkosten für Spezialprojekte:

- Elefantenprojekt: + € 50,- pro Woche
- Klosterprojekte: + € 25,- pro Woche
- Naturprojekt im Annapurna Conservation Area: + € 400,- einmalig  

Preise gültig ab sofort. Karmalaya 2017.

INKLUSIVE:

- Beratung zu Einsätzen und zur Projektwahl, Rückrufservice in Europa
- Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen, Matching-Prozess, individueller Projektvorschlag, persönliches Gespräch
- Informationsmaterial, Packliste(n)
- Transfer vom/zum Flughafen (Kathmandu-Tribhuvan)
- gemeinsames Willkommensessen
- sehr persönliche, individuelle Betreuung durch Karmalaya-Team
- Sightseeing "Local Style" (mit dem lokalen Bus - learning by doing)- Einführung in die lokale Küche, kleiner Kochkurs eines Nationalgerichts
- Yoga-Schnupperstunde und Einführung in die Meditation/Gute-Morgen-Yoga während der Orientierungstage mit Yoga-Lehrer
- Unterkunft und Verpflegung während des Aufenthalts (je nach Projekt: Gastfamilie, Volunteer-Haus, Zelt, Lodge oder direkt im Projekt)
- Vermittlung deines Projekts/deiner Projekte,
- Unterstützung/Spende für nachhaltige Projekte vor Ort 
- Transfer zum Einsatzort in der Stadt; außerhalb der Städte wird je nach Lage des Projekts vor Ort eine kleine Gebühr erhoben
- Information und Beratung und Organisation der Reisen im Anschluss an dein Projekt  (z.B.: Trekkingtouren)- deutsch- und/oder englischsprachiger Ansprechpartner vor Ort 
- Karmalaya-Notrufnummer vor Ort
- auf Wunsch: kostenlose, lokale SIM-Karte für dein Handy - damit du günstig mit anderen Volunteers vor Ort telefonieren kannst und jederzeit erreichbar bist (freigeschaltetes Handy mitnehmen oder günstig vor Ort kaufen)
- Zertifikat (auf Anfrage nach erfolgreichem Einsatz)
- Karmalaya-T-Shirt 
- Volunteer-Ausweis
- Karma(laya)-Überraschung zum Abschied!

EXKLUSIVE:

Hin- und Rückflug, Versicherungen, Impfungen und Visumgebühr

 

Rabatte:
- Volunteering + Voluntour im gleichen Land: 10% Nachlass auf Volunteering
- für Wiederkehrer: 20% auf Volunteering (im gleichen Land), 10% auf Voluntour (im gleichen Land), 5% für Volunteering und/oder Volunteering in anderem Land

 

 

Ehrliche Antworten auf ungestellte Fragen

Ja, es gibt günstigere Anbieter. Und auch deutlich teurere. Einen guten Überblick über viele Veranstalter findest du zum Beispiel bei www.freiwilligenarbeit.de - Karmalaya ist dort auch vertreten. Hier kannst du alle Zahlen ganz einfach vergleichen. Und wenn der Preis für dich das entscheidende Kriterium ist, dann können wir dir sagen: du findest billigere Alternativen zu Karmalaya. Allem voran die billigste Alternative: deinen Auslandsaufenthalt selbst organisieren. Viel Arbeit – aber weniger Geld. Siehe auch: warum bezahlen?


Karmalaya ist bewusst nicht billig. Allein das Wort gefällt uns nicht. Wir möchten Menschen/Teilnehmer ansprechen, die den Wert dieses besonderen Auslandsaufenthalts erkennen und ihn nicht (nur) am Preis festmachen. Weil wir aus Erfahrung wissen, dass diese Menschen ihren Volunteering-Aufenthalt richtig genießen, positiv und flexibel an Herausforderungen herangehen, Spaß an der Freiwilligenarbeit und ihrem Engagement haben, sich selbst eigeninitiativ und kreativ einbringen ohne sich selbst dabei zu wichtig zu nehmen. Denn: es geht immer vorrangig um die Projekte – und nicht um uns(er Ego). Außerdem haben diese Menschen oft eine starke Motivation auch nach ihrem Aufenthalt mitzuwirken – sie vernetzen sich mit uns, werden aktiv in ihrem Umfeld, unterstützen IHR Projekt längerfristig, werden „Karmalaya-Botschafter“. Das mögen wir – weil wir mit diesen Menschen gut zusammenpassen. Und deshalb sind diese Menschen auch immer zufrieden und happy nach ihrer Rückkehr. Weil ihre Erwarten mit unseren Erwartungen harmonisieren. Wir sind ein schönes Paar - gewissermaßen. Wenn du glaubst, dass du zu uns passt: investiere! Wir freuen uns darauf, mit dir gemeinsam nachhaltig etwas zu bewirken & Spaß dabei zu haben.

Freiwilligenarbeit vs. Praktikum

Freiwilligenarbeit oder Praktikum?

Eine Entscheidung, die sich nicht nur auf deine Tätigkeiten vor Ort, sondern auch auf die Kosten auswirkt. Warum eigentlich und was ist dabei generell der Unterschied?

Ein Beispiel:

Du wirst auf unserer Website sowohl unter Freiwilligenarbeit, als auch unter Praktikum beispielsweise ein Projekt mit Straßenhunden (Nepal) finden. Das ist nicht etwa ein Versehen! Das hat seinen Grund. Nehmen wir an, du absolvierst ein artfremdes Studium wie Journalismus oder bist in einem Büro angestellt, hast aber seit jeher eine Leidenschaft für Tiere und möchtest daher gerne an unserem Straßenhundeprojekt teilnehmen. Dann geht das natürlich. Du wirst die Tiere füttern, sie streicheln, waschen oder mit ihnen spielen. Du wirst Dinge tun, die auch ohne Vorkenntnisse machbar sind. Du wirst dich als Freiwilliger engagieren!

Nun interessiert sich ein Student der Veterinärmedizin für das gleiche Projekt. Er hat Fachkenntnisse, die er einsetzen will und wird. Er möchte die Tiere medizinisch behandeln und versorgen, bei Operationen helfen, sich das Projekt vielleicht als Fachpraktikum anrechnen lassen oder seine Abschlussarbeit über das Projekt schreiben, empirische Daten sammeln, etc. Auch er wird von uns ein „Ja“ bekommen. Ein „Ja“ für sein Praktikum, bei dem er von uns auch eine fachmännische Praktikumsbetreuung zur Seite gestellt bekommt, die ihn berät, leitet und unterstützt. Personal, das aufgrund seiner höheren Qualifikation höhere Gehälter bekommt. Daher werden für unsere Praktika höhere Preise verlangt.
Preise, die sich auf jeden Fall rechnen.

Bitte beachte: aktuell bieten wir keine Praktika in Indien und Uganda an.

Projektkombinationen

Wie viele Projekte du während deines Aufenthalts absolvieren möchtest, bleibt dir überlassen. Immerhin haben wir derzeit über 40 Projekte in Nepal im Angebot! Wir verstehen es also, wenn du dich in verschiedenen Bereichen engagieren möchtest. Sofern Bedarf besteht und die Zeitdauer ausreichend für eine sinnvolle Unterstützung ist, kannst du gerne zwei oder drei Projekte während deines Aufenthalts miteinander kombinieren.

Eine Projektkombination sollte bereits vor deiner Abreise eingeplant werden, im Einzelfall ist dies jedoch auch vor Ort möglich. Für jeden Projektwechsel müssen wir dir als Aufwand (Umbuchung, Verwaltungskosten, Transfer, ggf. neue Gastfamilie, etc.) Eur 49,- in Rechnung stellen.

Du planst gerade deinen Aufenthalt?

Ein Beispiel: Du möchtest dich 6 Wochen in einem Menschenrechtsprojekt in Kathmandu engagieren und danach noch 2 Wochen entspannenden Klosteraufenthalt in Pokhara dranhängen. Besprich deine Wünsche mit uns, sofern Bedarf besteht und wir Plätze frei haben, ist dies gerne möglich. Der Projektwechsel wird mit Eur 49,- bei deiner Anmeldung berechnet.

Du bist bereits vor Ort?

Ein Beispiel: Du hast dich für 4 Wochen Freiwilligenarbeit im Elefantencamp entschieden - möchtest aber bereits nach 2 Wochen doch lieber in die Welt des Buddhismus eintauchen oder in unser abgelegenes Farmingprojekt - dann ist das (sofern Plätze frei sind) machbar. 
Bitte füll' dazu unser Formular "Projektwechsel" aus (vor Ort erhältlich) und schick es mindestens eine Woche vor Projektwechsel an office(at)karmalaya.com. 
Sobald du deine Bestätigung erhalten hast und du den Betrag von Eur 49,- beglichen hast, steht einem weiteren Abenteuer nichts mehr im Weg!

10 % sparen bei Voluntour + Volunteering-Kombi!
Du möchtest deinen Volunteering-Einsatz mit einer Voluntour aufwerten? 
Das ist gerne möglich. Verrechnet wird dir die Voluntour zum Normalpreis und auf deine Volunteering-Investition erhältst du 10% Nachlass!

Warum überhaupt bezahlen?

Du wunderst dich, warum du denn bezahlen sollst, wenn du doch schon deine Zeit und Hilfe unentgeltlich zu Verfügung stellst? Klar, irgendwie. Für viele ist dies befremdlich. Wenn man allerdings genauer darüber nachdenkt und sich informiert, ist es eigentlich ganz logisch.

Vorweg: Jedem ist es selbst überlassen, auf eigene Faust zu reisen und sich auf die Suche nach einer adäquaten Arbeitsstelle und einer vertrauenswürdigen Gastfamilie zu machen – sich sein ganz persönliches Abenteuerpaket zu schnüren. Selbstredend. Das erfordert eine gewisse Reiseerfahrung, Mut, Sprachkenntnisse, viel Zeit, Nerven und Energie für langwierige Recherche, die aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse oder einfach deshalb, weil die meisten Projekte über keine Website verfügen, im Sand verlaufen. Ein mühseliges Unterfangen.

Karmalaya kümmert sich um all dies. Wir organisieren deinen Aufenthalt so kurzfristig wie möglich – also im Notfall durchaus sehr, sehr  kurzfristig (z.B. nächste Woche – je nach Projekt)! Wir sorgen für die gesamte Reise: das Projekt, die Unterbringung, die volle Verpflegung und die sehr persönliche Betreuung durch unser Team. Ganz bequem und unkompliziert. Gerade, wenn man ein Land das erste Mal besucht, ist dies eine extreme Erleichterung. Ein Gefühl von Sicherheit und Entspannung. Denn du weißt, dass jemand da ist, der dir helfen kann. Für normale Fragen und Belange, aber auch im Notfall, falls etwas schiefgehen sollte. Freiwilligenprojekte sind kein 08/15-Pauschalurlaube und immer mit Abenteuer verbunden. Und wenn du mit einer Organisation verreist, kannst du immer auf ein globales und lokales Sicherheitsnetzwerk zurückgreifen.

Die Programme, die wir anbieten, fallen in den Bereich „Voluntourismus“. Voluntourismus ist eine neue Form des Reisens, die Freiwilligenarbeit (englisch: Volunteering) und Tourismus bzw. touristische Angebote, wie zum Beispiel Sightseeing, Kurse, Wanderungen, Transfers und Betreuung durch Guides, etc. vereint. In unseren Preisen ist bis auf die Anreise alles inklusive. Keine versteckten Kosten, kein umständliches Verschlüsseln, keine bösen Überraschungen, keine Geheimnistuerei – der Preis ist der Preis. Und der ist auch deshalb bei kommerziellen Veranstaltern höher, als bei Vereinen, weil es keine finanzielle Unterstützung durch das Familienministerium gibt.

Karmalaya und Karmalaya

Außerdem zu deinem Verständnis: es gibt Karmalaya, das Unternehmen UND es gibt Karmalaya, unsere Foundation. Wir gehören natürlich zusammen, haben eine Wurzel. Wobei die Foundation zum Großteil nur durch unser Unternehmen Karmalaya bzw. unsere Teilnehmer und einen Anteil der Reiseeinahmen (10%) überlebensfähig ist – und durch Spenden von unseren Freunden, Partnern und Einnahmen von unseren Charity-Aktionen. Mit unserer Karmalaya Foundation unterstützen und initiieren wir Projekte. So konnten wir  2012 unter anderem ein neues Haus für die blinden Kinder in Gorkha bauen und auch die laufenden Kosten für ein Straßenkinderheim übernehmen, das ansonsten schließen hätte müssen – um nur zwei unser „Herzprojekte“ zu nennen. Weitere Informationen zur Philosophie von Karmalaya und zur Geschichte hinter Karmalaya kannst du gerne auch auf unserer Website nachlesen – Gründerin Tina Eckert steht dir auch gerne selbst für Fragen zur Verfügung.

Das Unternehmen Karmalaya kümmert sich schließlich um alles, was deinen Aufenthalt betrifft: wir planen die Reisen monatelang im voraus, erstellen das Programm, suchen Projekte, Gastfamilien, Guides, ggf. Hotels etc., stehen immer in Kontakt mit unseren Partnern in unseren Partner-Ländern, koordinieren und planen alle Abläufe, bewerben das Angebot, erstellen die Infodokumente und stehen potentiellen Interessenten und Teilnehmern für alle Fragen und Anliegen rund um die Uhr als Reisexperten zur Verfügung. Die Betreuung hört im Ausland natürlich nicht auf. Hier fängt der wahrhaftige Mehrwert für dich erst an: es warten kompetente Mitarbeiter, die dich verstehen – in doppelter Hinsicht. Zum einen sprechen sie englisch – in Nepal oft sogar deutsch! – zum anderen verstehen sie die europäische Mentalität. Weil sie gut ausgebildet und gecoacht sind. Gut ausgebildete Mitarbeiter kosten auch in Entwicklungsgeldern mehr Geld. Die Gehälter für die Betreuung und Kommunikation vor deiner Reise und während deines gesamten Aufenthalts sind ebenfalls nicht unerhebliche Kostenfaktoren, die mit dem Gesamtpreis gedeckt werden. Außerdem direkte Zuwendungen, an das von dir besuchte Projekt und deren Mitarbeiter.

Wir sind ein Veranstalter von nachhaltigen Volunteeringreisen, möchten Menschen Länder auf eine andere Art und Weise näher bringen, interkulturellen Austausch fördern. Natürlich sind wir auch ein Unternehmen, das wie jedes andere Unternehmen Kosten generiert (Büro, Mitarbeiter, Werbung, etc.) und wie jedes andere Unternehmen Gewinne erzielen muss. Das Geld, das schlussendlich übrig bleibt, geht also an Karmalaya - und natürlich werden diese Erträge noch nach österreichischem Steuerrecht versteuert. Und schon sind z.B. 970 Euro kein wirklich großer Betrag mehr.

Bist du bereit?

Download: Ethisches Volunteering

Bist du bereit, ein ethischer Volunteer zu werden?

Du hast mit Karmalaya also eine Organisation gefunden, die dir gefällt. Du hast uns Fragen über das Programm und den Aufbau gestellt, und glaubst, dass wir die passenden Projekte für dich haben. Schön, wir freuen uns! 

Jetzt ist es Zeit, über deine eigene Motivation zur Freiwilligenarbeit nachzudenken und dir klar zu werden, ob du bereit bist, ein internationaler ethischer Volontär zu werden. 

Die irische Entwicklungshilfe-Organisation Comhlamh (www.comhlamh.org) hat einen ausgezeichneten Kodex für VolontärInnen und deren  Organisationen entwickelt, und die folgenden Fragen basieren auf dieser Arbeit. Stell sie dir und beantworte sie ehrlich, bevor du dich als VolontärIn bewirbst (die Fragen wurden in Zusammenarbeit und Absprache mit Comhlamh von Karmalaya ins Deutsche übersetzt):

 

Bist du bereit, dich bestmöglich über dein Gastland und seine Gemeinschaft zu informieren?

Wenn du über ein neues Land und eine neue Gemeinschaft lernen möchtest, musst du bereit sein, alle Bereiche kennenzulernen. Es wird nicht reichen, einfach hinzufahren und zu hoffen, dass sich alles ergibt. Nein, das wird es nicht. Bevor du abreist, lerne so viel du kannst über das Ziel deiner Reise. Lies Bücher, schau dir Filme an, informiere dich über die gegenwärtige Regierung, etc. Es gibt viele Quellen für diese Informationen. Auf News-Websites findest du internationale Nachrichten, Buchhandlungen mit speziellen Reiseabteilungen können helfen, und natürlich kannst du auch feststellen was, von grandios bis zur totalen Zeitverschwendung, das Internet zu bieten hat.

Einmal im Land angekommen, lerne weiter. Lies die regionalen Zeitungen, gehe zu Veranstaltungen, sei mit lokalen und nationalen Nachrichten auf dem Laufenden, und nicht zuletzt, rede mit den Menschen. Eine erstaunliche Anzahl von Reisenden und Freiwilligen haben keine Ahnung, was um sie herum vorgeht. Geschichte, Politik und Kultur können dem noch so interessierten Freiwilligen ihre komplexen Zusammenhänge nicht zeigen, wenn nicht recherchiert wird.

Fühlst du dich bereit, die Arbeit, für die du dich bewirbst, auch auszuüben?

Sei ganz ehrlich mit deinen Fähigkeiten, und bewirb dich nur für passende Stellen. Nur weil du Englisch sprichst, und in ein fremdes Land gereist bist, wirst du nicht plötzlich lehren können, wenn du das noch nie gemacht hast. Wenn du deine Fähigkeiten erweitern möchtest, bewirb dich vielleicht zuerst als Lehrassistent, oder für ein  Nachmittagsprogramm. Und falls du wirklich alleine lehren möchtest, mach zuerst einen Kurs, oder arbeite freiwillig in einer Schule zu Hause, bevor du abreist.

Das gleiche Prinzip gilt auch für jede andere Arbeitsstelle, für die du dich vielleicht bewerben willst; im medizinischen Bereich, im Baubereich, im Tourismusbereich, etc. Wenn du dich für eine Stelle bewirbst, um neue Fähigkeiten zu bekommen, stell im Vorfeld klar, dass diese Fähigkeiten nicht schon vorausgesetzt werden.

 

Bist du bereit, als Lernender und Gast zu reisen?

Niemand von uns wird aus rein altruistischen Gründen internationaler Freiwilliger. Wir machen es, weil es aufregend ist, weil wir etwas Neues lernen können, weil wir neue Menschen kennenlernen, die ganz andere Leben führen als wir, und weil wir, vielleicht, auch etwas zu bieten haben. Wenn wir uns die Gründe, warum wir freiwillig arbeiten wollen im Vorhinein bewusst machen, werden wir unseren Gastgebern nicht weismachen, dass sie uns für unsere Selbstlosigkeit dankbar sein müssen, sondern sagen ihnen, dass wir von und mit ihnen lernen werden. Wir bitten sie, unsere Lehrer zu sein, und erklären ihnen nicht, dass sie unsere Schüler sind. Die besten Freiwilligen fühlen, dass sie mindestens so viel zu lernen haben, als sie geben können, wenn nicht sogar mehr.

Internationale Freiwilligenarbeit kann auf wunderbare Art Menschen verschiedener Kulturen und Herkunft verbinden, um voneinander zu lernen. Um das zu erreichen musst du, als Freiwilliger, der privilegiert ist zu reisen, bereit sein, dich mitzuteilen und von denen, die du besuchst, zu lernen.

 

Bist du zur Professionalität bereit?

Internationale Freiwilligenarbeit ist nicht nur eine „coole“ Art zu reisen. Du verpflichtest dich gegenüber der Organisation, die dich schickt, und auch gegenüber deinen Gastgebern. Die schlimmsten Erfahrungen als Freiwilliger treten dann ein, wenn die Erwartungen der Organisation, des Freiwilligen, und der Gastgeber nicht übereinstimmen. Bist du bereit, die Arbeit, die die Organisation ausgeschrieben hat, und für die du dich entschieden hast, auch wie von dir erwartet auszuüben? Zu spät kommen, früh abreisen, ohne Ankündigung oder Abklärung, dass es für die Arbeit passt (zum Beispiel in einer Schule während des Unterrichts) nicht erscheinen, wirken sich störend auf einen geregelten  Ablauf aus.

Bist du bereit, anders als du es gewohnt bist aber für die lokalen Bedingungen normal, zu arbeiten? Du musst zur Flexibilität und Professionalität bereit sein.

 

Bist du bereit, flexibel zu sein?

Wenn du dich entschlossen hast, ein internationaler Freiwilliger zu werden, hast du dich bereit erklärt, dein Heimatland zu verlassen und in einem fremden Land zu arbeiten. Du hast entschieden, Menschen kennenzulernen, die „anders“ sind als du und mit ihnen zu arbeiten. Also musst du erwarten, dass es anders sein wird. Das kann bedeuten, dass es Unterschiede in der Kommunikation, in der Zeitauffassung, in der Organisation geben wird; Unterschiede auch in der Art Projekte abzuwickeln und andere Erwartungen für die Erreichung von Projektzielen – und du musst bereit sein, mit diesen Unterschieden zurechtzukommen.

Schlussendlich bedeutet es, genug Bescheidenheit zu haben, von anderen zu lernen, und offen genug zu sein, um Verständnisprobleme anzusprechen. Wenn du möchtest, oder erwartest, dass die Abläufe so funktionieren wie zu Hause, warum willst du dann verreisen?

Bist du bereit, die Verantwortung für deine Gesundheit und Sicherheit selber zu tragen?

Du reist als internationaler Volunteer weit von zu Hause weg. Das heißt, du musst bereit sein, die Verantwortung für deine eigene Gesundheit, sowohl mental als auch körperlich, selber zu tragen. Deine Organisation wird nicht immer auf jede Situation vorbereitet sein können, und deine Bereitschaft, in den verschiedensten Situationen eigene Entscheidungen selbst zu fällen, ist wichtig. Du musst dir über die Unterschiede zwischen Projekten, bei denen in Gruppen gearbeitet wird und dauernde Betreuung vorhanden ist, und Projekten, bei denen du vielleicht vor Ort alleine arbeiten musst, im Klaren sein – entscheide dich für jene, die sich für dich richtig anfühlen. Informiere dich über mögliche Gesundheitsprobleme in der Region und schließe dementsprechend ausreichende Versicherungen ab.

 

Unterschreibe den Verhaltenskodex für Freiwillige

Wenn du dich bereit fühlst ein internationaler Freiwilliger zu werden, und zu zeigen, dass du dein Bestes in einer fairen Weise machen möchtest, unterschreibe den Verhaltenskodex für Freiwillige. Du kannst ihn hier finden, und ausdrucken. Unterschreibe deine Kopie und schicke sie zu Karmalaya zurück.
Zeige uns, dass du dich, wie wir, zu einem hohen ethischen Standard verpflichten möchtest.

Und schließlich, genieße deine Erfahrung  und lerne daraus!

 

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