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Erfahrungsbericht Michaela Sch.

Projekt: Werbeagentur & Computerprojekt im Kinderheim Sundarijal

Dauer: 4 Wochen (Juli 2011)

 

„So Frau Schmidl, jetzt noch kurz ausspülen und dann erzählen Sie mir bitte, was Ihr prägendstes Erlebnis in Nepal war!", meinte mein Zahnarzt einige Tage nach meinem einmonatigen Nepal-Aufenthalt mit Karmalaya. Bei all den vielen neuen Eindrücken auf meiner Reise war es natürlich nicht einfach, dies auf den Punkt zu bringen. Und auch jetzt, fast 4 Monate nach meiner Rückkehr, wo ich gerade mit einem Masala-Tee in Salzburg vor dem PC sitze, fällt es mir noch schwer.

 

Wie aufgeregt ich und auch mein Freund waren, als der Tag des Abflugs immer näher rückte. Dass wir dazu keinen Grund hatten, erfuhren wir erst durch die wirklich tolle Organisation vor Ort. Denn wer in Kathmandu landet und von einem Karmalaya-Mitarbeiter herzlich am Flughafen empfangen wird, fühlt sich gleich vom ersten Tag an gut aufgehoben in Nepal. Sei es durch die Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit unserer lieben Gastfamilie, die offenen und lustigen Karmalaya-Mitarbeiter vor Ort, all die herzlichen Kinder im Waisenheim oder den Austausch mit den anderen Volunteers.

 

Das Programm mit Karmalaya war gut durchdacht, konnte aber flexibel abgeändert werden. Die erste Woche in Kathmandu war perfekt zum Eingewöhnen. Natürlich ist das eine ganz, ganz andere Welt für jemanden, für den das nicht nur die erste Fernreise ist, sondern auch das erste Mal in Asien. Da kamen der Nepali-Sprachkurs, ein Tanzkurs, Yoga-Stunden, ein Kochkurs und ein wenig Sightseeing gerade recht. In der zweiten Woche konnte ich ein wenig in die (auch etwas andere) Welt einer nepalesischen Marketing- und Werbeagentur reinschnuppern. Ganz besonders gefallen haben mir auch die Tage im „Kopan Monastery“ - ein buddhistisches Kloster in Kathmandu. Fern von allem Trubel hatten wir hier die Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen und an buddhistischen Zeremonien oder Mediationskursen teilzunehmen.

 

Nachdem die ersten zwei Wochen vorüber waren, holten wir auch schon meinen Freund Florian vom Flughafen ab, denn die kommenden zwei Wochen verbrachten wir gemeinsam. Neben Sightseeing (u.a. in Bhaktapur) stand eine kleine Wanderung nach Nagarkot am Programm, bevor es schließlich zu unserem gemeinsamen Freiwilligenprojekt in das Kinderheim nach Sundarijal ging. Auch wenn es für mich nicht der erste Besuch im Kinderheim war, war ich abermals von der Herzlichkeit fasziniert, mit der wir in ihrem Zuhause willkommen geheißen wurden. Ganz zu schweigen von den strahlenden Kinderaugen und der Neugierde, als wir Ihnen bei unserem Computer-Projekt neben Word, Paint und co. auch wichtige Dinge im Web, wie z.B. Wikipedia zeigten. Neben dem Computer-Unterricht entwickelten wir auch einen neuen Newsletter für das Kinderheim.

 

Nach unserem Abschied in Sundarijal ging es noch für ein paar entspannte Tage zum Fewa-See nach Pokhara. „Bistaarai, bistaarai“ – „Langsam, langsam“ -  das war nur eines der vielen Nepali-Weisheiten, die ich für mich mitgenommen habe. Denn in Nepal ticken die Uhren ganz anders - ein totaler Kontrast zum teils hektischen Alltag in Europa. Doch auch wenn wir die letzten Tage natürlich damit verbrachten, die Dinge langsam anzugehen, um uns ein wenig zu entspannen, half das leider auch nichts. Denn die restliche Zeit in Nepal verging wie im Flug und somit rückte unser Abschieds-Dinner in Kathmandu immer näher.

 

Insgesamt waren die vier Wochen in Nepal für mich nicht nur eine Zeit, in der ich sehr viel über Land und Leute, Kultur und Religion herausgefunden habe, sondern auch so einiges über mich selbst. Allen, die mit dem Gedanken spielen, eine Nepal-Reise mit Karmalaya zu buchen, möchte ich nur sagen: Traut euch! ;-) Seid offen und lasst euch ein wenig auf die für uns doch sehr fremde Kultur ein und ihr werdet mit dem Wissen nach Hause zurückkommen, dass dies sicher nicht eure letzte Nepal-Reise gewesen ist.

 

Und für all diejenigen unter euch, die sich jetzt fragen, welche Antwort ich auf die Frage meines Arztes nach meinem prägendsten Erlebnis in Nepal gegeben hab - sie sah ungefähr so aus: "Hmmm... ich weiß nicht, ich glaub es war die unglaubliche Wärme und Herzlichkeit der Kinder im Waisenheim, deren positive Lebenseinstellung und Zufriedenheit. Ja, daran denke ich vor allem, wenn ich an Nepal zurückdenke."

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