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Tinas Tipps

Wer ist „Tina“?

„Tinas Tipp“ ist eine neue Service-Rubrik von uns. Tina Eckert (vorm. Eder) ist die Gründerin von Karmalaya – der kreative Kopf hinter unseren Freiwilligenprojekten und eine wahre Reiseexpertin. Als ehemalige Reisejournalistin hat sie schon früh die ganze Welt bereist. Seit 2010 fließt ihr ganzes Herzblut in Karmalaya. Sie bereist jedes Land persönlich, wählt die Projekte aus oder initiiert sie erst, redet mit den Gastfamilien, bastelt spannende Upgrades & Specials und coacht die lokalen Teams, bevor sie Volunteers entsendet. Sie kennt jedes Projekt persönlich und kennt sich daher aus. „Tinas Tipps“ sind praktische Ratschläge von der Gründerin, die unsere User auf der Seite und auf dem Weg zu ihrem Abenteuer „Auslandsaufenthalt“ begleiten und unterstützen sollen. Du findest sie zu verschiedenen Bereichen und Themen der Website – als wichtige Ergänzungs- oder Hintergrundinfo bzw. eben als „Tipp“. Hier die aktuellen Tipps auf einen Blick:

Tinas Tipp zum Projekt Waisenheime

Wer in einem Entwicklungsland Freiwilligenarbeit leistet, wird nicht nur mit der Schönheit und Sonnenseite eines Landes in Berührung kommen, sondern auch mit seinen Schattenseiten. Du kommst, um mit den Menschen zu leben und arbeiten, Einblicke in ihre Kultur zu erhalten und etwas zu bewirken. Doch als Volunteer bist du dennoch Gast – das heißt: anpassen und zuhören sind Pflicht. Sei vorsichtig damit, leichtfertig Dinge zu kritisieren und versuch Dinge nicht mit „westlichen Augen“ sondern mit den Augen deiner nepalesischen Mitmenschen zu sehen. Wie ist es, wenn man hier aufwächst? Ist es aufgrund der vielfältigen Probleme und der oft fehlenden Bildung nicht doch verständlich, dass die Menschen ein anderes Verständnis von Erziehung, Gesundheit und Umwelt haben. Für viele Nepalesen steht es zum Beispiel außer Frage, dass Kinder zu „Erziehungszwecken“ geschlagen werden. Schockierend? Ja! Zur Erinnerung: Auch Europa ist nicht gewaltfrei "geschlüpft" - die großen Meilensteine zum Züchtigungsverbot in Österreich/Deutschland gab es auch erst in den späten 70er und 80er Jahren! Bis in die 80er Jahre war es Usus, dass die "Strafbarkeit entfiel, wenn die aus der körperlichen Züchtigung resultierende Körperverletzung und Gesundheitsstörung, die Grenze der schweren Verletzung nicht erreichten (24 Tage Berufsunfähigkeit) und sie im Rahmen des Züchtigungsrechtes, also im Rahmen der Erziehung gesetzt wurden" – unglaublich oder? Erst 1986 wurde das Schulunterrichtsgesetz geändert und körperliche Züchtigungen, Beleidigungen und Kollektivstrafen verboten!

 

Entwicklung braucht Zeit – Gespräche sind ein Anfang. Es ist wenig hilfreich, mit dem Zeigefinger dazustehen und zu sagen, was Gut und was Falsch ist. Außerdem ist es arrogant. Aber du kannst diplomatisch deine Meinung kundtun und konkrete Inputs liefern – das ist konstruktiv. Erwarte jedoch nicht, dass sich während deines Volunteeringaufenthalts alles ändern wird. Es ändert sich etwas – jedoch gemächlich. Je weiter die Bildung voranschreitet, desto größer werden die Schritte werden.

Tinas Tipp zum Projekt Tibetische Medizin

Dieses Karmalaya-Projekt ist ein typisches Beispiel für unsere Philosophie von wechselseitigem Lernen: Volunteers erteilen Unterricht – vornehmlich in Englisch. Dabei soll vor allem die Kommunikationsfähigkeit der Schüler verbessert werden. Überleg dir bereits vor Projektbeginn, wie du am besten welches Ziel erreichen und welche Inhalte am besten und verständlichsten vermitteln kannst. Zum anderen erfahren interessierte Freiwillige selbst viel über die Tibetische Medizin und Kultur. Um einen wirklich nachhaltigen Beitrag leisten zu können, solltest du dir für dieses Freiwilligenprojekt mindestens 6-8 Wochen Zeit nehmen. Die Schule, übrigens die einzige ihrer Art in Nepal, verfügt über eine schlechte Infrastruktur – die Räumlichkeiten sind spartanisch eingerichtet, werden aber laufend, je nach finanziellen Möglichkeiten, verschönert – auch dabei kannst du als Volunteer helfen. Vielleicht legt ihr auch einen Garten an? Du hilfst, wo du gebraucht wirst. Gerne kannst du auch deine Kontakte nutzen, um weitere Spendengelder für die Schule aufzutreiben. In deiner Freizeit kannst du auch zu Fuß zu einem wunderschönen, nahe gelegenen buddhistischen Kloster spazieren. Du kannst dort einfach die Atmosphäre genießen oder dich für ein längeres Meditations-Retreat anmelden. Das Projekt an sich ist aufgrund seiner etwas abgelegeneren Lage (ca. 30 Autominuten von der Stadt Pokhara) mehr für Ruhesuchende geeignet bzw. für Volunteers, die sich sehr intensiv ihrem Projekt widmen möchten.

Tinas Tipp zum Projekt Kindergärten

Kindergärten in Nepal unterscheiden sich mitunter stark von europäischen Kindergärten. Selbst wenn sie große Namen haben, wie „Montessori Kindergarten“ (davon gibt es sehr viele in Nepal), darf man nicht westliche Erwartungen an sie haben. Die Namen werden oft nur gewählt, weil man davon gehört hat und weil sie sich gut vermarkten lassen. Mit echter Montessori-Pädagogik haben sie wohl nur in Ausnahmefällen zu tun. Denn das eigentliche Ziel dieses Konzeptes ist ja die Entwicklung der Eigenkräfte des Kindes. Das Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“. Dabei soll das Kind die Welt in größtmöglicher Freiheit erkunden. In Nepal ist eher das Gegenteil der Fall. Schon in den Nurseries müssen die Kinder oft stundenlang ruhig an ihren Tischen sitzen und vorgegebene Inhalte stur auswendig lernen. Hier wird Einfühlungsvermögen von Freiwilligen gefordert. Der verurteilende Zeigefinger ist, wie schon erwähnt, nicht der sinnvolle Weg, um etwas zu bewirken. Viel mehr sind informative Gespräche gefordert. Erzählt den Betreuern von unseren Kindergärten, sprecht über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, lernt voneinander. Die Kindergärtnerinnen verfügen oft selbst über keine gute bzw. qualifizierte Ausbildung – sie freuen sich besonders über Studenten der Erziehungswissenschaften bzw. ausgebildete Pädagogen.

Tinas Tipp zu den Schulprojekten

Sei ehrlich zu dir selbst und überleg dir bereits im vorhinein, ob du der oder die richtige für das Freiwilligenprojekt bist.

 

Stell dir einige Fragen: Traust du dir zu, eigenständig Klassen in Englisch zu unterrichten? Hast du das nötige Selbstvertrauen? Die nötigen Englischkenntnisse?

 

Es ist schön, wenn du Neues ausprobieren willst und du musst auch nicht unbedingt ausgebildeter Lehrer sein, um in unserem Schulprojekt mitwirken zu können, du solltest dich jedoch ordentlich vorbereiten. Wenn du noch keine Erfahrung im Unterrichten hast, könntest du dies vor deiner Abreise bei dir zuhause einmal ausprobieren – unterrichte eine Gruppe von Kindern, teste verschiedene Lehrmethoden und/oder hol dir Expertentipps und Ideen von Lehrern. Nutze alle Informationen, die du kriegen kannst – so kannst du vor Ort am meisten bewirken. Wer Angst vor dem Unterrichten alleine hat, kann gerne auch zu zweit in einer Schule eingesetzt werden – vielleicht möchte dich ja dein bester Freund/deine beste Freundin begleiten? Ein Erlebnis, das euch sicher zusammenschweißt und an das ihr noch viele Jahre denken werdet. Für die Weiterempfehlung bekommst du von uns auch übrigens ein kleines Dankeschön!

Tinas Tipp zum Elefantenprojekt

Elefanten sind toll! Keine Frage. Nach einer Weile kann die Arbeit im Elefantencamp allerings auch eintönig werden. Manche Volunteers stört das nicht. Sie misten gerne aus und lieben es, wochenlang gemeinsam mit den Dickhäutern zu verbringen. Die Arbeit entspannt sie, hat sogar etwas Meditatives – ein Kontrast zu unserer sonst so hektischen Welt. Anderen mag etwas fehlen: Der Austausch mit Menschen. Klar gibt es im Camp die „Mahouts“, die Elefantentrainer. Oft ist die Kommunikation aber schwierig und sehr reduziert.

 

Äußerst kommunikativ und neugierig hingegen sind die Kinder aus unserem Waisenheim in Chitwan. Es liegt nur wenige Gehminuten von den Elefantencamps entfernt. Du kannst daher gerne deine Freiwilligenarbeit im Wildlife-Bereich mit sozialem Engagement im Kinderheim kombinieren. Zwei Projekte gibt es bei Karmalaya um den gleichen Preis – mehr Erfahrungen fürs gleiche Geld. Auch eine kleine Fraueninitiative befindet sich im Ort – du kannst deinen freien Nachmittag auch dort verbringen und den Frauen zum Beispiel Tipps für die Vermarktung ihrer traditionellen Produkte geben.

 

Wichtig: sehe und suche die Arbeit und bringe auch selbst Ideen ein. Unser Team in Nepal hat immer ein offenes Ohr für dich und wird dich bei der Umsetzung neuer Dinge bestärken und unterstützen. Durch diesen Austausch können wir unser Angebot laufend optimieren und erweitern – und bleiben ein dynamisches Unternehmen, das nah an den Bedürfnissen unserer Freiwilligen und Praktikanten sowie der Projekte vor Ort dran ist.

Tinas Tipp zum Straßenhundeprojekt

Kombiniere dein Straßenhundeprojekt mit Freiwilligenarbeit im Waisenheim. Doppelt Karma-Sammeln fürs gleiche Geld. Zwei Projekte können bei Karmalaya ohne Mehrkosten miteinander verbunden werden. Durch die Kombinationen bekommst du auch doppelt so viele Einblick ins Land und lernst Nepal noch besser kennen. Während die Waisenkinder in der Schule sind, kannst du dich um die Hunde kümmern, danach verbringst du den Nachmittag im Heim, spielst mit den Kindern oder gibst ihnen Nachhilfeunterricht. Gerade für Teilnehmer mit wenig Zeit, eine tolle Option!

Tinas Tipp zum Buddhistischen Kloster

Klöster sind Orte der Ruhe. Wenn du dies zu schätzen weißt und gerne einmal eine Weile ohne Internet und westliche Annehmlichkeiten leben möchtest, bist du hier richtig. Der Unterricht im Kloster unterscheidet sich vom Unterricht in der Klosterschule. Während er in der Schule verpflichtend und das Erlernen vorgegebener Inhalte das Ziel ist, ist das westliche Lernen (z.B. von Englisch) im Kloster ein freiwilliges Extra. Eines, das von den Nonnen sehr gerne als Ergänzung zu ihrer spirituellen Ausbildung angenommen wird.

 

Dennoch: der Fokus liegt auf dem Buddhismus und der Meditation. Du wirst mitunter also weniger unterrichten, als in der Schule, und dich mehr (mit dir) selbst beschäftigen müssen bzw. dürfen. Überleg dir vorher, ob das zu dir passt. Externe Besucher kommen ins Nonnenkloster auch gerne für Retreats (englisch für Rückzug), also geplante spirituelle Ruhepausen oder Rückzugsphasen von der gewohnten Umgebung. An den Wochenenden hast du übrigens frei – und kannst nach Kathmandu oder einen anderen schönen Ort in Nepal bereisen. Wenn du in Kathmandu bleiben möchtest, kannst du, je nach Kapazitäten, auch eine Nacht im Volunteerhaus verbringen.

Tinas Tipp zu Farmarbeit

Bei unseren Farmstays erlebst du das echte, einfache Nepal. Ohne Schnickschnack. Drei mal am Tag Reis, kaltes Wasser, Feldarbeit. Für die meisten Nepalesen ist dies der Alltag. Wenn du verzichten kannst und bewusst erleben möchtest, wie wenig man zum Glücklichsein brauchst, ist dies das richtige Projekt für dich. Da die Dorfbewohner schlecht bzw. kaum Englisch sprechen, lohnt es sich, sich vor Projektbeginn bereits mit der Nepalesischen Sprache zu beschäftigen. 

Tinas Tipp zum Prison Assist-Projekt

Auch bei Projekten/NGOs, die bereits über Erfahrung im Umgang mit europäischen Freiwilligen und Praktikanten haben, kann es sein, dass die Mitarbeiter Schwierigkeiten im Delegieren von Aufgaben haben und erwarten, dass du dich selbst beschäftigst bzw. selbst die Arbeit erkennst. Das liegt oft an der unterschiedlichen Mentalität. Für manche Nepalesen stellt es eine Herausforderung dar, „Weißen“ zu sagen, was zu tun ist. Sie finden es schlichtweg seltsam. Auch das ist Teil des interkulturellen Lernens – auf beiden Seiten.

 

Was kannst du tun? Sprich mit den Leuten und erkläre ihnen, was du kannst (wenn du spezielle Kenntnisse in bestimmten Bereichen hast, erkläre auch diese genau oder schildere, was du in deinem normalen Berufsleben leistest) und umsetzen möchtest – und auch was du nicht kannst und lieber nicht machen möchtest. Stecke dir selbst Ziele, die du zugunsten des Projekts erreichen willst und schlage sie deinem Betreuer vor. Bedenke aber, dass die europäische Sicht der Dinge nicht immer greifen wird und kann und dass manche Lösungsvorschläge in Nepal einfach nicht funktionieren. Höre bei Gesprächen gut zu und versuch dich möglichst sensibel in die Nepalesen hineinzuversetzen. Dies gelingt oft erst nach einer Weile – wenn du die Mentalität und Kultur besser kennst und verstehst. Wenn deine Ideen gut angekommen, setze sie möglichst selbständig um und bleib flexibel genug, sie bei Bedarf abzuändern. Setze dir realistische Ziele! Du kannst während eines mehrwöchigen, selbst mehrmonatigen Aufenthalts, nicht gleich die Welt retten. Oft reichen kleine Dinge. Wichtig: manche Freiwillige nehmen ihre Arbeit nicht ernst genug, weshalb NGOs auch schon enttäuscht wurden. Hilf durch deinen fleißigen Einsatz das Bild der motivieren Volunteers zu stärken. Erscheine regelmäßig und pünktlich zur Arbeit – auch wenn es andere vielleicht nicht tun und/oder die Projektverantwortlichen es nicht gezielt verlangen. Die Mitarbeiter werden es dennoch schätzen und dich mehr respektieren und dir nach einer Weile auch mehr Aufgabenbereiche übertragen. Vergiss nicht: du bist kein Tourist! Du bist hier, um dich sozial zu engagieren.

Tinas Tipp zum Annapurna-Trek

Der Annapurna-Trek ist eine der schönsten Touren in Nepal. Der Grund für meine erste Reise nach Nepal war ein Artikel (damals war ich noch reisejournalistisch tätig), den ich über die Umrundung des Annapurnas schreiben sollte (tat ich auch – hier nachzulesen).

 

Ein „must“ für jeden Nepal-Reise und/bzw. alle Bergliebhaber. Die meisten großen Veranstalter bieten pauschale Gruppenreisen um 1000-2000 Euro an. Wir sind uns aber bewusst, dass unsere Freiwilligen ihre Reise oft knapp kalkulieren müssen und haben uns daher sehr bemüht, günstigere Touren für Karmalaya-Volunteers erstellen zu können. Natürlich mussten wir an der ein oder anderen Stelle einsparen – wir haben uns entschieden, das Essen zu exkludieren. Weil wir wissen, dass ihr hier sparen könnt, in dem ihr selbst entscheidet, was und wie viel ihr konsumiert. Ansonsten dürft ihr euch über den gleichen Service wie alle freuen und über eine Tour, die mit nur 490 Euro wirklich ein Schnäppchen ist. Bitte vergesst trotz Sparen nicht auf eure Begleitmannschaft – euer Guide/Träger wird euch die ganze Tour begleiten und für euer Wohl und eure Sicherheit sorgen. Ein bisschen Trinkgeld gehört gewissermaßen zum guten Ton (auch wenn es natürlich keine Pflicht ist) und wird sehr geschätzt. Eine gute Faustregel ist 2-2,50 Euro pro Tag.

Tinas Tipp zum Everest-Base-Camp-Trek

Einmal in die Nähe des Mount Everests! Dorthin, wo die großen Abenteuer ihre Expeditionen auf den höchsten Gipfel der Welt starten. Das ist ein Traum für viele. Die Trekkingtour zum Everest Base Camp zählt gemeinsam mit der Umrundung des Annapurnas zu den beliebtesten Routen in Nepal. Bei großen Veranstaltern kosten diese Trekkingtouren schon mal 1000 bis 2000 Euro. Zu viel für die meisten unserer Volunteers, die lange Zeit in einem Land bleiben und deshalb knapper kalkulieren müssen. Deswegen haben wir ein günstiges Angebot für Karmalaya-Freiwillige geschnürt – damit ihr euch nach euren Volunteering-Einsatz gebührend belohnen könnt! Die Verpflegung haben wir in diesem Package bewusst nicht inkludiert – weil uns die Erfahrung gezeigt hat, dass ihr hier meist lieber selbst kalkuliert. Hier könnt ihr sparen! Ansonsten dürft ihr euch über den gleichen Service wie alle freuen und über eine Tour, die mit nur 490 Euro wirklich ein Schnäppchen ist. Bitte vergesst trotz Sparen nicht auf eure Begleitmannschaft – euer Guide/Träger wird euch die ganze Tour begleiten und für euer Wohl und eure Sicherheit sorgen. Ein bisschen Trinkgeld gehört gewissermaßen zum guten Ton (auch wenn es natürlich keine Pflicht ist) und wird sehr geschätzt. 2-2,50 Euro kann man pro Tag ungefähr rechnen.

 

Wichtig: da der Flughafen in Lukhla nur bei guter Sicht angeflogen werden, kommt es regelmäßig zu Verspätungen. Es kann auch vorkommen, dass man mehrere Tage auf seinen Flug warten muss. Das muss unbedingt miteingeplant werden – nicht, dass du am Ende noch deinen Flug nachhause verpasst. Also besser zwischendurch mal die Tour antreten oder mindestens 6 Tage bis zum Abflug aus Kathmandu als Puffer frei halten.

Tinas Tipp Tempelworkcamp Java (Indonesien)

Beim Tempelworkcamp geht es um mehr als „nur“ um Tempelrestauration. Wie bei all unseren Workcamps in Indonesien geht es vor allem auch um Teamwork und um die Förderung von interkulturellem Austausch. Außerdem möchten wir einen Teil zur Verbesserung der lokalen Bildungschancen beitragen. Das ist das Ziel von Karmalaya und von unserem lokalen Partner. Bei der Betreuung unserer Workcamps in Indonesien setzen wir und unsere Partnerorganisation daher auf junge, einheimische Camp-Leader. Junge Indonesier und Indonesierinnen (zwischen 20 und 30 Jahren), die gerne mehr über unsere westliche Kultur erfahren möchten, Austausch suchen - ebenso wie wir und unsere Volunteers gerne mehr über die indonesische Kultur wissen wollen. Unsere Campleader sind engagiert, qualifiziert und wir geben ihnen mit ihrer leitenden Position die Möglichkeit, bessere Jobs und bessere Gehälter zu erlangen und fördern gleichzeitig globales Denken und Lernen in Indonesien.

 

Wichtig ist, dass Volunteers mit der entsprechenden Offenheit nach Indonesien reisen und mit einem Grundverständnis für die Kultur und die Mentalität. Das ist wichtig! – um nicht aus Versehen jemanden auf den „Schlips“ zu treten. Informiere dich vorher, recherchiere, lies Bücher – und die Unterlagen, die du vor deiner Abreise von Karmalaya erhältst. Indonesier sind oft von der westlichen Kultur mit ihrer Offenheit und Direktheit überrascht. Sie selbst sind eher verschlossen und schüchtern und schämen sich, wenn sie mit scharfen Tönen angesprochen werden. Nimm darauf Rücksicht, wenn du Kritik äußerst. Es geht nicht, um das „was“ – es geht um das „wie“. Am besten ist, du beginnst mit etwas Positivem und erklärst dann genau deine Schwierigkeit. So kommt es richtig an – und kann umgehend gelöst werden.

 

Die Arbeit am Tempel selbst variiert. Du kannst wählen, ob du dich lieber der meditativen Arbeit der „Tempelreinigung“ widmest – traditionell mit selbst gefertigten Reisigbesen. Oder ob du bei der Suche nach zusammenpassenden Steinen behilflich bist – ein wahres Temple-Puzzle erwartet euch. Und eine unglaublich schöne Atmosphäre! Abgerundet wird das Tempelworkcamp-Programm mit Highlights wie der Erlernung von traditionellen Tanz- oder Theaterstücken – samt Aufführung. Einem Cooking-Exchange, bei dem alle ihre lokalen Gerichte zaubern können, wie z.B. Pasta, Pfannkuchen oder Wiener Schnitzel (je nach Verfügbarkeit der Zutaten). Oder Gastunterrichtseinheiten in der lokalen Dorfschule. Im Anschluss wartet wieder die Götterinsel Bali!

Tinas Tipp Elefantenworkcamp Sumatra (Indonesien)

Sumatra ist eine der größten Inseln Indonesiens. Mehr als 40 Millionen Menschen leben hier, halb so viele wie in Deutschland! Ein Großteil der Einwohner lebt von der Landwirtschaft – man baut Reis an, Gemüse, Tabak, Tee und Kaffee. (Massen-)Tourismus, wie auf Bali, gibt es hier nicht, auch keine oder nur wenige große Hotels. Sumatra ist ein Naturjuwel und vor allem bekannt als Heimat von Orang-Utans, Tigern und Elefanten. Wer hierher kommt, sollte sich dessen bewusst sein und genau diese Besonderheiten schätzen! Party wird man hier keine finden – die gibt es (später) auf Bali.

 

Schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer – „Bengkulu“ werdet ihr nicht in jeder Flugsuchmaschine finden. Aber keine Sorge: der Flughafen existiert und wird von der lokalen Batavia Air (die übrigens lt. Auswärtigem Amt den Sicherheitsanforderungen des Flugsicherheitsgesetzes der EU von Anfang 2009 entspricht) ab Jakarta angeflogen. Flüge könnt ihr über batavia-air.com buchen – das solltet ihr möglichst zeitnah machen. Außerdem ist es empfehlenswert, dass ihr eure Flüge so wählt, dass ihr bereits einen Tag vor dem Treffpunkt (also schon am 20. März 2013) in Bengkulu ankommt. Der Weiterflug ab Bengkulu über Jakarta nach Denpasar (Bali) ist übrigens im Gesamtprojektpreis inkludiert und wird von Karmalaya organisiert. Während unseres Elefantenworkcamps werden wir direkt im Nationalpark leben – rund um uns nur Natur. Da wird es natürlich auch das ein oder andere Kriechtier geben oder Stechmücken – also pack dir ein Moskitonetz ein. Bis zum nächsten Dorf brauchen wir eine Stunde. Unsere Unterkunft liegt direkt im Elefanten-Conservation-Centre und entspricht lokalen Standards. Jeder muss seinen eigenen Schlafsack (leichter Innenschlafsack wird reichen) mitnehmen. Und jeder sollte auf der Suche nach ein wenig Abenteuer sein und sich für 9 Nächte mit weniger Komfort zufrieden geben können. Belohnt werden wir mit jeder Menge Authentizität, tiefen Einblicken in die Kultur, einer atemberaubenden Natur und hautnahem Kontakt zu den Elefanten des Schutzprojekts.

 

Da das Elefantencamp auf Sumatra 2013 das erste Mal stattfindet, werde ich selbst übrigens auch dabei sein – gerne können wir uns also bereits am 20. März in Bengkulu treffen. Im Anschluss an unser Workcamp fliegen wir gemeinsam nach Bali, wo schließlich 4 Tage Entspannung, Komfort, Kultur und Abwechslung (auch Night-Life) warten. Die Verlängerung ist individuell gestaltet – d.h. es gibt zwar ein paar fixe Elemente – ansonsten seid ihr aber ohne Betreuung und frei für euren persönliche Freizeitgestaltung (lieber surfen oder Tempel besichtigen, lieber sonnenbaden oder Sightseeing – wie ihr möchtet).

Tinas Tipp zum Projekt Schulen (Uganda)

Von unreflektierten Einsätzen von Volunteers möchten wir, Karmalaya, uns distanzieren. Volunteers sollen eingesetzt werden, wenn es nötig ist. Sind Volunteers generell nötig? Nicht immer in der Rolle, in der sich die Freiwilligen selbst sehen: als Wissensvermittler, „Lehrer“, Entwicklungshelfer. Unsere Volunteers sind oft jung (auch wenn wir mittlerweile auch zahlreiche Berufstätige/Experts für „Sabbaticals“ und sinnvolle Auszeiten an Freiwilligenprojekte vermitteln), da stellt sich natürlich die Frage: was qualifiziert einen 18-jährigen dazu, Knowhow an Schüler und Lehrer in Entwicklungsländern weitergeben, wenn er in diesem Bereich noch über keinen Erfahrungsschatz verfügt?

 

Volunteers - und auch wir, von Karmalaya - sind idealistisch, und das ist gut so! Es ist unglaublich schön zu sehen, dass eine ganze Generation plötzlich mehr will, als „nur“ zu reisen. Dass man sich Gedanken macht über die verschiedenen Kulturen und Länder, wirklich die Menschen im Land kennen und verstehen lernen will. Das ist nämlich das Hauptmotiv: in Wahrheit wollen WIR lernen. Natürlich, wir wollen auch geben. Aber primär wollen wir mal etwas lernen. Lernen, wie man auch mit weniger glücklich sein kann. Lernen, das einfache Leben zu leben. Lernen, füreinander dazu sein. Denn vieles davon haben wir in unserer Heimat einfach verlernt. Darum hinterfrage ich auch in letzter Zeit den Begriff des „Volunteerings“/Voluntourismus an sich. Ist der Begriff passend? Er ist so sehr mit „gutes Tun“ verbunden, mit dem großen „Geben“. Und geht nicht auf das Kernmotiv des Lernens ein, der „experience“. Ich werde in dieser Richtung in Zukunft noch weiterdenken und vielleicht werden wir auch eines Tages den Begriff sogar ändern. Denn ich möchte uns nicht verleiten, als die großen Retter der Welt aufzutreten. Ich möchte eine gleichberechtige Atmosphäre der Reisenden und „Bereisten“ schaffen – ein Geben und Nehmen. Ein „Danke“ auf beiden Seiten.

 

Ich möchte, dass unsere Volunteers das im Hinterkopf haben und dass sie, wenn sie tatsächlich nachhaltig helfen möchten, ihren Freiwilligeneinsatz Ernst nehmen und verantwortungsvoll agieren.

Das gilt für unser Unterrichtsprojekt genauso wie für unsere anderen Freiwilligenprojekte. Im Unterrichtsprojekt gilt es darüber hinaus offen zu sein und auf die Lehrer zu hören. Oft ist für die Unterrichtsprojekte gerade dieser Austausch – Volunteers-Lehrer, Lehrer-Volunteers– am wertvollsten. Man tauscht Erfahrungen aus, baut Vorurteile ab, lernt voneinander und hilft einander nachhaltig – so wie wir, Karmalaya, es auch in unserer Vision festgehalten haben. 

Tinas Tipp zum Projekt Regenwald (Uganda)

Mitunter kann das Leben im Regenwald hart sein. Einfach, anders, auch langatmig – aufgrund fehlender Außenreize. Wenn es aber genau diese Ruhe ist, die du suchst, die Nähe zur Natur, das Erleben des echten Regenwaldes, dann bist du hier richtig. Dann wirst du unvergessliche Momente erleben und dich für keine Sekunde langweilen. Du wirst sehen, dass das Paradies auf Erden noch vorhanden ist und dass es wichtig ist, sich für dessen Erhalt einzusetzen. Viel Spaß! 

Tinas Tipp zum Projekt Tropen-Farmstay (Uganda)

Wir möchten mit Karmalaya und unseren Volunteering-Reisen stets einen Benefit für die bereisten Länder, für die Bevölkerung, schaffen. Wir streben nachhaltigen Voluntourismus an, der sich am Menschen und der Umwelt orientiert und bei dem alle Beteiligten von den Aufenthalten profitieren – eine Win-win-win-Situation: für die Teilnehmer die zu einen bedürfnisorientiert in Projekten ihr Knowhow weitergeben und zum anderen selbst lebensverändernde Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Für die bereisten Länder, die durch neues Wissen profitieren und in gut platzierten Freiwilligen auch Menschen finden können, die ihre Geschichte in die Welt tragen und Ressourcen freisetzen, die der Lokalbevölkerung zugute, kommen. Uns selbst, Karmalaya, ermöglicht es Recherchen für weitere Projekte – als Einsatzort für interessierte Freiwillige, Praktikanten und Experten sowie als förderungsbedürftige Einrichtungen, die wir langfristig unterstützen. Farmingprojekte liegen uns vor allem am Herzen, weil wir Einkommen für die arme Landbevölkerung schaffen können (u.a. für Gastfamilien oder lokale Koordinatoren). Wenn du dich für Farming entscheidest, weißt du, warum du dies tust: weil du das pure Uganda kennenlernen willst. Ohne Luxus. Ohne Schnickschnack. Du willst in diesem Fall mehr lernen – als geben. Stell dich auf einfache Verhältnisse ein und freu dich über die unglaubliche Gastfreundschaft der Ugander. Du wirst Erfahrungen machen, die du nie vergisst! 

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