Erfahrungsbericht Sozialprojekt mit beeinträchtigten Kindern | Nepal

Von Gabriele

02.11.2019 bis 07.01.2020

Meine Zeit in einem einzigartigen Land mit einzigartigen Menschen!

Mit der Möglichkeit vor Augen, den langgehegten Herzenswunsch, mich in einem sozialen Projekt im Ausland einzusetzen, endlich verwirklichen zu können, hatte ich mich auf die Suche im Internet gemacht.

Projekte für die Jugend gibt es sehr viele, wie sieht es jedoch für die Ü-50jährigen aus? Mit dieser Frage habe ich meine Suche gestartet. Weitere Kriterien:

  • Zeit: 3-höchstens 6 Monate
  • Sprache: Land, in dem man sich auch mit Englisch verständigen kann
  • Länder/Kontinente: Ausschluss: Afrika, Südamerika, USA, arabische Länder
  • Keine Tierprojekte
  • Besichtigungs-, Reisemöglichkeit im Projektland

Da saß ich nun, hatte meine Punkte notiert, die für mich wichtig waren, suchte fleißig, es fehlte nur noch ein gutes Angebot! Nachdem ich auf die Seite von Karmalaya gestoßen war und die verschiedenen Projekte durchgelesen hatte, wusste ich plötzlich: Nepal – mein Wunscheinsatzort!

Und bereits jetzt kann ich es meinem Bericht vorwegnehmen:

Die Zeit dort war wirklich grandios, das Land, die Menschen und die Betreuung durch Karmalaya und Bhagwan (Koordinator vor Ort) einfach klasse! Es gibt so viel von dieser Zeit zur berichten, das alles würde den Platz hier komplett sprengen. Ihr merkt, mein Herz geht mir auch heute bereits wieder auf, wenn ich an diese Zeit denke.

Die Zeit war geprägt von vielen neuen Erfahrungen. Durch die Mitarbeit in der Tagesstätte und Schule für behinderte Kinder in Bhaktapur konnte ich sehr viel über die Situation der Behinderten in Nepal in Erfahrung bringen. Die Herzlichkeit und Offenheit, die mir Kinder und Betreuungskräfte bzw. Lehrer entgegenbrachten (und alle weiteren Nepalesen 😊 ), gehört zu den wertvollsten Schätzen, die ich von Nepal mitgebracht habe.

Nach meiner Einsatzzeit erkundigte ich noch gemütlich das Land. Wunderbare Wanderungen im Annapurna Gebiet, geruhsame Klostertage, interessante Eindrücke vom einfachen Leben im Bergdorf Gaujini, Besichtigung von Lumbini und Dschungelbesuch in Chitwan und alles ohne Hektik und Stress, einfach wunderbar.

Ich habe für mich erkannt, dass diese Art zu Reisen, mit den Menschen ganz nah in Kontakt zu kommen, sich einbringen zu können und dabei noch ganz viel von dem Land mitzubekommen, genau das ist, was ich schon immer gesucht habe. Herzlichen Dank euch allen!

Impressionen

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