Herausforderungen

Nicht alle Facetten des Landes sind so farbenfroh und schön, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Durch die Straßen schleichen unzählige Straßenhunde, die sich auf den Märkten tummeln und in den Abfällen wälzen. Sie schlafen in Kartons. Missbrauch und Hunger gehört zu ihrem Alltag. Der Müll in dem sie herumwühlen wird von vielen Einwohnern achtlos auf die Straße geworfen. Umweltbewusstsein ist hier kaum vorhanden, gemessen an den Plastiktüten, die man zu jedem noch so kleinen Einkauf zu genüge in die Hand gedrückt bekommt. Abwässer gelangen großteils ungeklärt ins Meer.

35% der Peruaner leben unter der Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit betrifft zahlreiche Familien und zwingt 34% aller Kinder unter grausamen Bedingungen zu arbeiten. Zudem gibt es nicht ausreichend Zugang zu medizinischen Leistungen, was besonders entlegene Bevölkerungsgruppen betrifft.

Unser Programm

Mit sinnvollen Aktivitäten einen Beitrag leisten, nachhaltig etwas verändern und natürlich Spaß haben – darauf legen wir unseren Fokus. Während einem Freiwilligeneinsatz lernt man nicht nur Peru abseits der Touristenpfade kennen, sondern knüpft auch Kontakt mit den Einwohnern und wagt sich zunehmend aus seiner Komfortzone. Außerdem bekommt man die Chance Fähigkeiten zu erlernen, für die man sonst nicht „einfach mal schnell einen Kurs buchen” kann. Derzeit hast du die Möglichkeit, dich in einem Straßenhunde-Projekt oder im Sozialarbeits-Projekt mit Kindern zu engagieren. Wofür schlägt dein Herz?

zu den Projekten

Projekte

WIE KOMMST DU ZU DEINEM wunschprojekt?

  • Du suchst dir hier auf unserer Website dein Wunschprojekt aus & gibst uns deine gewünschte Einsatzdauer bekannt. Du hast 2 Möglichkeiten: 1. du kannst dich ganz unverbindlich für das Projekt bewerben. Oder 2. du kannst dich bewerben UND gleichzeitig verbindlich anmelden – in einem Schritt.
  • Im Bewerbungs-/Anmeldeformular gibst du deine Reisedaten ein und erzählst uns mehr über dich und deine Motivation an dem ausgewählten Projekt teilzunehmen (=Bewerbung).
  • Nach Erhalt deiner Bewerbung/Anmeldung prüfen wir deine Angaben sorgfältig und besprechen sie mit unseren lokalen Teams.
  • Wenn deine Kompetenzen und dein Wunschzeitraum mit dem Projekt und dem Bedarf vor Ort stimmig sind, bekommst du von uns innerhalb von 5-7 Werktagen deine finale Bestätigung inklusive Rechnung (wenn du dich gleich verbindlich angemeldet hast) oder eine fixe Projektzusage (wenn du dich unverbindlich beworben hast). Wichtig: Solltest du für das gewünschte Projekt noch nicht alle notwendigen Qualifikationen einbringen, erhältst du von uns einen alternativen Einsatzvorschlag. Erst wenn das Projekt auch für dich stimmig ist, erhältst du deine offizielle Bestätigung mit Rechnung.
  • In einem persönlichen Gespräch klären wir mit dir alle weiteren Fragen. Im Anschluss kannst du das Projekt verbindlich buchen (sofern du das nicht schon gemacht hast)
  • Du buchst deinen Flug
  • Ein Karmalaya-Mitarbeiter nimmt dich am Flughafen in Empfang.  Dein Einsatz beginnt!

Weitere Infos zu Peru

  • Fläche: 1.285.216 km²
  • Hauptstadt: Lima
  • Bevölkerung: 31.237.385 (2017)
  • Ethnien: 47% Ureinwohner, 37% Mestizen, 15% Europäer, 1% Asiaten
  • Staatsform: Republik
  • Regierungsform: Semipräsidentielles System
  • Staatsoberhaupt: Staatspräsident Martín Vizcarra
  • Durchschnittsalter: 27,49 Jahre
  • Religion: 76% Katholiken, 14,1% Evangelisten, 1,5% Adventisten, 0,8% Zeugen Jehovas, 0,5% Mormonen, 1,6% sonstige christliche Kirchen, 0,4% andere, 5,1% nicht religiös
  • Lebenserwartung: 74,98 Jahre
  • Nationalsprache: Spanisch
  • Höhenausdehnung: Höchster Punkt: Nevado Huascarán (6768m); tiefster Punkt: Pazifischer Ozean (0m)
  • Währung: Peruanischer Sol (PEN)
  • Jährliches Pro-Kopf-Einkommen: 7007$
  • Vorwahl: +51
  • Zeitzone: UTC−5

Wenn du eine Frau bist, gibst du Männern und Frauen einen Kuss auf die rechte Wange. Männer untereinander geben sich lediglich die Hand. Begleitet werden diese Gesten von Begrüßungsphrasen wie „Buenos días” (morgens und mittags), „Buenas tardes” (nachmittags), „Buenas noches” (abends und nachts), oder einfach „Hola”. „Chau” oder „Bye” reichen zum Abschied. Trifft man sich auf der Straße, verzichtet man auf körperliche Berührungen.

220 V, 60 Hz. In den meisten Hotels, Lodges oder Guesthouses sind Steckdosen vorhanden, allerdings wird auf jeden Fall ein Stecker-Adapter benötigt, um diese Steckdosen benutzen zu können. Allerdings benötigst du einen Steckdosen-Adapter des Typs A. Es empfiehlt sich, diesen bereits vor deiner Abreise zu kaufen. Elektrogeräte mit Etikett ‚INPUT: 100-240V, 50/60 Hz sind geeignet für alle Länder der Welt. Dies ist häufig für Ladegeräte von Handys, Tablets/Laptops, Fotokameras, Zahnbürsten etc. Sind deine Geräte nicht für eine Frequenz von 60 Hz geeignet, solltest du vorsichtig sein.

  • Gebrauchsanweisung für Peru” von Ulrike Fokken (Piper Taschenbuch): 15€
  • „Peru. Das Kochbuch: Die Bibel der peruanischen Küche” von Gastón Acurio (Phaidon by Edel): 39,99€
  • „Der Geschichtenerzähler” von Mario Vargas Llosa (Suhrkamp Verlag): 9,99€
  • „Inka- Könige der Anden” von Inés de Castro (Verlag Philipp von Zabern): 30€

Für die Einreise nach Peru sind keine Impfungen zwingend erforderlich. Es werden allerdings Impfungen gegen folgende Krankheiten von Tropenmedizinern empfohlen:

  • Tetanus/ Diphtherie/ Pertussis
  • Polio
  • Masern
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Pneumokokken (> 60 Jahre)
  • Grippe (> 60 Jahre)

Jeder sollte also rechtzeitig mit dem Tropenmedizinischen Institut oder einem Arzt abklären, welche Impfungen individuell notwendig sind!

Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Sofortkostenübernahme, empfiehlt sich schon vor Antritt der Reise.

Auf keinen Fall darf das Eincremen mit einer hochwertigen Sonnencreme, vor dem Sonnenbaden vergessen werden!

Um auch vor Mückenstichen sicher zu bleiben, sollte man, vor allem in tropischen Gebieten, immer ein Insekten- oder Mückenschutzmittel auftragen und lange Kleidung anziehen.

Für die Einreise nach Peru benötigst du kein Visum. Du benötigst lediglich:
– Mindestens 6 Monate gültiger Reisepass
– Flugtickets
– Reisedokumente für die Rück- oder Weiterreise
– ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Der Grundcharakter der peruanischen Küche hat sich aus jahrhundertelanger harter, bäuerlicher Arbeit im Einklang mit der Natur herausgebildet. In den letzten 500 Jahren erfuhr sie zunehmend Einflüsse aus Japan, China, Afrika, Spanien, Italien und arabischen Gebieten. Dank dem Zusammentreffen verschiedener Völker aus aller Welt, konnte sich diese einfache bäuerliche Küche zur heutigen modernen, weltoffenen peruanischen Küche entwickeln. Zudem sorgte das Aufeinandertreffen der Kulturen für die Entstehung komplett neuer Kochstile. „Nikkei” bezeichnet beispielsweise die Kombination aus japanischer und peruanischer Küche. Die „kreolische Küche” ist eine Mischung aus afrikanischer, europäischer und peruanischer Einflüsse. In Großstädten wie Lima kann man in Trattorien essen, was auf die italienischen Facetten zurückzuführen ist. Diese kulinarische Bewegung nennt man die „Neue Anden-Küche.”

Über 80 unterschiedliche Klimazonen bereichern eine enorme Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Kartoffeln, Chilis, Bohnen, Kakao, Erdnüssen, Kürbisse, Avocados, Tomaten, etc.
Aus dieser riesigen Auswahl an Lebensmitteln, zaubern die Peruaner herrliche Gerichte.

Was du dir nicht entgehen lassen darfst:

  • Ceviche
    Eines der bekanntesten Gerichte ist Ceviche. Es besteht aus rohem Fisch, der in Limettensaft mariniert, mit Chilistreifen, Süßkartoffeln, geröstetem Mais oder Maniok serviert wird.
  • Lomo Saltado
    Einfaches Rindergeschnetzeltes mit gebratenem Gemüse und/oder Kartoffeln.
  • Cuy
    Wir kennen sie als Haustiere, in Peru sind sie ein Festtagsessen – Meerschweinchen. Egal ob gegrillt, gebraten oder im Backofen gegart. Die Peruaner lassen sich die kleinen Tierchen mit Kartoffeln und Salat schmecken.
  • Causa
    Es sieht aus wie ein Kartoffelbrei-Kuchen, ist aber keiner. Kartoffelbrei, Hühnchen oder Thunfisch wird mit einer speziellen Creme übereinander geschichtet, geschnitten und kalt serviert.
  • Mazamorra Morada
    Ein leckerer Nachtisch, bestehend aus einem fruchtigen Pudding auf der Basis von lila Mais.
  • Pisco Sour
    Das peruanische Nationalgetränk setzt sich aus peruanischem Pisco (Traubenschnaps), Zuckersirup, Limettensaft und Eiweiß zusammen.

Wie auch bei dir zuhause lebt es sich in den peruanischen Städten meist teurer, als in den Provinzen. Da unsere Projekte jedoch meist in kleinen Dörfern angesiedelt sind, sollte das kein Problem sein.

Preise aus dem Alltag:

  • Essen in einfachem Restaurant: 2,72€
  • Eine Busfahrt: 0,41 €
  • Taxifahrt/km: 1,36€
  • 1,5 Liter Trinkwasserflaschen: 0,85€
  • Kinoticket: 5,44€
  • Lokales Bier (0,5l): 1,41€
  • Reis (1kg): 0,98€
  • Tomaten (1kg): 1,01€
  • Rindfleisch (1kg): 6,10€
  • Zigaretten (20 Pack Marlboro): 3,67€

Bei Freiwilligenaufenthalten mit Karmalaya ist natürlich „all inclusive“ (Unterkunft und Verpflegung), das heißt: wer sich auf sein Engagement im Projekt konzentriert (also nicht Party macht oder zahlreiche Ausflüge extra bucht), mit lokalen Bussen fährt und immer bei der Gastfamilie isst, wird nur ein minimales Taschengeld benötigen. Wer gerne auch im Touristenzentrum in Restaurants isst oder in Bars Cocktails trinkt und oft mit dem Taxi fährt, wird mit 5-15 Euro pro Tag extra rechnen können.

Das Klima in Peru gliedert sich in drei verschiedene Zonen: Küstenregion (Costa), Andenregion (Sierra) und Regenwald (Selva). Von April bis September herrscht Trockenzeit und somit Winter. Der Sommer zieht sich von Oktober bis März und fällt in die Regenzeit. Je höher die Lage eines Ortes, desto kühler sind die Temperaturen.

  • Küstenregion
    An der Küste ist es ganzjährig trocken; höchstens im Winter gibt es ein bis zwei Regentage. Der Sommer glänzt mit 28℃ täglich und die Wassertemperatur des Pazifiks beträgt zu dieser Zeit ca. 19℃.
  • Andenregion
    In den Anden ist das Klima je nach Höhenlage unterschiedlich. Unter 1.000m Höhe herrscht eine Durchschnittstemperatur von 25℃. Zwischen 1.000 bis 2.000m Höhe ist es mit 15 bis 20℃ kühler. Noch kälter wird es auf einer Höhe von 3.500m, wo im Schnitt 12℃ herrschen. Während des peruanischen Sommers muss man mit zwölf bis 18 Regentagen pro Monat rechnen.
  • Regenwald
    In der Regenwaldregion Perus herrscht ein tropisches Regenwaldklima. Hier ist es ganzjährig warm und schwül und es gibt eine hohe Regenwahrscheinlichkeit. Im Schnitt regnet es an 12 Tagen im Monat. Die Temperaturen liegen ganzjährig bei durchschnittlich 31℃ am Tag. Im Schnitt betragen die Temperaturen bei Nacht 21℃.

Das Andenland Peru ist einer der größten südamerikanischen Staaten. Hinter dem schmalen, wüstenhaften Küstenstreifen am Pazifik erheben sich mehrere gewaltige Gebirgszüge der Anden, die das Hochland des Altiplano mit dem Titicacasee einschließen. Nach Osten hin fallen sie zum mit Regenwäldern bedeckten Tiefland des Amazonas ab, das zwei Drittel des Landes einnimmt. Es grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik.

Österreichische Botschaft in Lima
Adresse: Austrian Embassy in Lima, Peru, Av. Republica de Colombia No 643, 5th floor, -Edificio Las Naciones-, San Isidro, Lima 27, Peru
Telefonnummer: +51 1 4420503
Fax: (+51) (1) 442 8851
Mail-Adresse: lima-ob@bmeia.gv.at

Deutsche Botschaft in Lima
Adresse: Av. Dionisio Derteano 144, Edificio Alto Caral, pisos 7 y 8, San Isidro, Lima 27
Telefonnummer: +51 1 203 59 40
Fax: +51 1 422 48 13

Schweizer Botschaft in Lima
Adresse: Avenida Salaverry 3240, San Isidro, Lima, 27, Peru
Telefonnummer: +51 1 264 03 05
Fax: +51 1 264 13 19
Mail-Adresse: lima@eda.admin.ch

weitere infos für deinen Einsatz