Herausforderungen

Beim Volunteering auf Hawaii steht die Interaktion mit den Einheimischen und das Kennenlernen ihrer Kultur im Vordergrund. Uns ist klar, dass die Insel kein „Brennpunkt” ist und doch sind wir der Meinung, dass man überall Gutes tun kann. Helfen ist an keinem Ort der Welt unangebracht. Immerhin hat auch das Paradies seine Schattenseiten. Über 8.000 Menschen sind obdachlos, weitere 230.000 leben in extremer Armut, darunter auch ganze Familien, die auf der Straße oder in ihren Autos „wohnen.” Mieten und Lebenshaltungskosten sind enorm hoch.

Auch die Natur leidet. Urwälder verschwinden zunehmend, der Regenwald stirbt aus. Bäume müssen Plantagen und Ackerland weichen, ohne Rücksicht auf den Lebensraum vieler Tiere. Der Anreiz: Unser aller Konsum. Der zeigt sein hässliches Gesicht auch an den eigentlichen Traumstränden der Insel. Wo einst nichts als weißer Sand, kleine Muscheln und exotische Pflanzen zu finden waren, trifft man heute auf Plastikmüll, Gestank und das Gefühl, dass etwas gewaltig falsch läuft. Unter den vermüllten Stränden und Meeren leiden vor allem diejenigen, deren einstiges Zuhause zunehmend verschwindet: Tiere. Besonders auffällig ist das Aussterben von Meeresschildkröten auf Hawaii.

Unser Programm

Wir von Karmalaya möchten es ermöglichen, durch sinnvolle Aktivitäten Gutes zu tun und dabei auch noch Hawaii abseits der Touristenpfade kennenzulernen. Im Mittelpunkt steht “Aloha”, also “Liebe”, die dich nicht nur in Verbindung mit dem facettenreichen Land, seinen Menschen und der Kultur bringen soll, sondern auch mit dir selbst. Während deiner Zeit auf der paradiesischen Insel wohnst du bei Gastfamilien und wirst Teil der „Ohana” (= Familie). Du tauchst ein in die unberührte Natur, entdeckst Tier- und Pflanzenwelt und kümmerst dich um dein Karma.

Neben Bauprojekten, Beach-Clean-Up’s, Wiederaufforstung der Urwälder, Spenden an die Foodbank, Meeresschildkröten-Schutzprojekte und vielen anderen tollen Möglichkeiten, dich als Freiwilliger auf Hawaii zu engagieren, bleibt auch noch Zeit für Yoga, Surfen und deine persönliche Auszeit. Außerdem bietet deine Reise in dieses Sehnsuchtsziel DIE Gelegenheit, dein Englisch zu verbessern. Einige unserer Programme haben wir daher mit Englischkursen kombiniert. Wir hoffen auf ein baldiges „Aloha!”

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WIE kommst du zu deinem freiwilligeneinsatz auf Hawaii?

  • Du bist über 18 Jahre alt
  • Du suchst du dir hier auf unserer Website dein Wunschprojekt  aus & gibst uns deine gewünschte Einsatzdauer bekannt. Im Anschluss hast du 2 Möglichkeiten: 1. du kannst dich ganz unverbindlich für das Projekt bewerben. Oder 2. dich bewerben UND gleichzeitig verbindlich anmelden – in einem Schritt.
  • Im Bewerbungs-/Anmeldeformular gibst du deine Reisedaten ein und erzählst uns mehr über dich und deine Motivation an dem ausgewählten Freiwilligenprojekt teilzunehmen (=Bewerbung).
  • Nach Erhalt deiner Bewerbung/Anmeldung prüfen wir deine Angaben sorgfältig und besprechen sie mit unseren lokalen Teams. Denn unsere FreiwilligeneinsätzePraktika und Leadership-Programme sind keine klassischen Reisen, sondern viel mehr Entwicklungseinsätze, die nur Sinn machen, wenn Teilnehmer und Projekt ideal aufeinander abgestimmt sind.
  • Wenn also deine Kompetenzen und dein Wunschzeitraum mit dem Projekt und dem Bedarf vor Ort stimmig sind, bekommst du von uns innerhalb von 5-7 Werktagen deine finale Bestätigung inklusive Rechnung (wenn du dich gleich verbindlich angemeldet hast) oder eine fixe Projektzusage (wenn du dich unverbindlich beworben hast). Wichtig: Solltest du für das gewünschte Projekt noch nicht alle notwendigen Qualifikationen einbringen, erhältst du von uns einen alternativen Einsatzvorschlag. Erst wenn das Projekt auch für dich stimmig ist, erhältst du deine offizielle Bestätigung mit Rechnung.
  • In einem persönlichen Gespräch klären wir mit dir alle weiteren Fragen. Im Anschluss kannst du das Projekt verbindlich buchen (sofern du das nicht schon gemacht hast)
  • Du buchst deinen Flug mit Ankunft in Honolulu
  • Ein Karmalaya-Mitarbeiter nimmt dich am Flughafen in Empfang. Dein Einsatz beginnt!
zur buchung

Weitere Infos zu Hawaii

  • Fläche: 28.311 km²
  • Hauptstadt: Honolulu
  • Bevölkerung: 1,428 Millionen (2017)
  • Ethnien: Hawaiianer, Chinesen, Koreaner, Portugiesen, Kaukasier, Japaner,…
  • Staatsform: Republik
  • Regierungsform: Präsidialdemokratie
  • Staatsoberhaupt: Gouverneur David Ige (seit 2014)
  • Durchschnittsalter: 38,9 Jahre
  • Religion: 63% Christen, 20% o.B., 8% Buddhisten, 5% Agnostiker, 2% Atheisten, 2% Moslems
  • Lebenserwartung: 73,6 Jahre
  • Nationalsprache: Hawaiianisch, Englisch
  • Höhenausdehnung: Höchster Punkt: Mauna Kea (Vulkan; 4.207m) nahe der Stadt Hilo; tiefster Punkt: Pazifischer Ozean (0m)
  • Währung: US-Dollar (US$), 1 EUR = ca. 1,16 US$
  • Jährliches Pro-Kopf-Einkommen: $34,129 (2016)
  • Vorwahl: + 1808
  • Zeitzone: MEZ -12:00 (Sommerzeit)

Sowohl als Begrüßung, als auch als Verabschiedung wird das am häufigsten verwendete hawaiianische Wort „Aloha“ benutzt. Doch in diesem Wort steckt weitaus mehr. Es drückt die gesamte Lebensweise der Hawaiianer aus und bedeutet ebenso „Liebe“ und „Atem des Lebens.“ Um diesen Lebensatem spüren zu können, muss man entspannt sein und sich wohlfühlen. Die dafür nötige innere Gelassenheit und die dazugehörige freie Seele, haben die Hawaiianer tief in ihrem Leben verinnerlicht.

Unter Surfern wünscht man sich „Hang loose“ – „Immer locker bleiben.“ Auch das spiegelt sich in der Lebensart der Einwohner wieder.

Waikiki (hawaiianisch für „speiendes Wasser“) liegt im Süden der Insel Oahu und ist ein Stadtteil von Honolulu. Es erstreckt sich entlang der Küste im Südosten Honolulus bis zum Diamond Head, ein 232m hoher Krater, der ebenso das Wahrzeichen von Honolulu und Waikiki darstellt. Der Ala Wai Canal, ein künstlicher Wasserkanal, bildet die nördliche Grenze. Dieser Wasserkanal wurde angelegt, um die Reis- und Sumpfgebiete, die das südliche Inselgebiet prägten, trockenzulegen, sodass die Halbinsel Waikiki entstehen konnte.

Vielen ist Waikiki, aufgrund der Filme aus den 1950er Jahren von Elvis Presley bekannt, doch der Aufstieg der Stadt zur Stranddestination Nummer Eins auf Hawaii, hat seine Wurzeln bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals krönte die hawaiianische Königsfamilie Waikiki zu ihrer bevorzugten Strandresidenz und lernte, an der ehemals kaum bebauten Küstenlinie, surfen. Die Schönheit der Region blieb anderen aber nicht lange verborgen, sodass um 1890 bereits die ersten kleinen Hotels an dem drei Kilometer langen Strandabschnitt entstanden. Seitdem ist der Waikiki-Beach einer der weltweit beliebtesten Strandurlaubsorte.

Heute gibt es über 200 Hotels, kleine Pensionen, Hostels oder B&Bs, in dem kleinen Stadtteil Honolulus und manche davon sind bereits über 100 Jahre alt. Hier ist also bestimmt für jeden Urlauber die passende Unterkunft dabei. Außerdem bietet der Aufenthalt in Waikiki, Zusammen mit den Sehenswürdigkeiten Honolulus, die perfekte Mischung aus Strand und Kultur. Kein Wunder also, das Waikiki ein richtiger Touristen-Hotspot ist.

Eines der touristischen Highlights und eigentliche Berühmtheit des Viertels ist der Waikiki Beach selbst. Acht unterschiedliche Strandabschnitte lassen sich auf diesem drei Kilometer langen Küstenstück finden, die sicher für jeden Urlaubstyp etwas zu bieten haben.

Am Duke Kahanamoku Beach, direkt am Hilton Hotel erwartet einen, zusätzlich zum Meer, ein kleiner, künstlich angelegter See, die Duke Kahanamoku Lagune. Für Sportliche gibt es am Fort DeRussy Beach Park Surfboards, Volleyball- und Tennisplätze und hinter dem Strandabschnitt liegt ein kleiner Park mit Picknickmöglichkeiten. Durch Erosionen wurde die Küstenlinie des Gray’s Beach stark abgetragen, sodass heute leider nur noch ein sehr dünner Abschnitt des vermutlich ältesten Strandteils Waikikis existiert.

Egal ob Kanu oder Surfbrett, am Royal Hawaiian Beach kann man alles ausleihen. Genau richtig sind hier alle aktiven Urlauber, die sich für jegliche Wassersportart begeistern können. Ruhesuchende sind wohl besser am San Souci Beach aufgehoben. Dieser Teil des Strandes wird eher von Einheimischen genutzt und ist weniger touristisch, weil er etwas abseits der großen Hotels liegt, jedoch den besten Schnorchelspot des gesamten Waikiki Beach bietet. Wer mit seiner Familie anreist wird sich am Kuhio Beach am wohlsten fühlen. Er ist durch zwei lange Mole begrenzt und mit seinem flach abfallendem Strand und dem ruhigen Meerabschnitt, perfekt für kleine Kinder geeignet.

Open-Air-Kino-Fans kommen am Queen Kapiolani Beach voll auf ihre Kosten. An diesem Strand, der durch die Waikiki Wall, einem langen Pier für Spaziergänger, begrenzt wird, findet regelmäßig die Sunset on the Beach-Veranstaltung statt, wo es nicht nur ein riesiges Freiluftkino, sondern auch Live-Musik und zahlreiche Essensstände zu erleben gilt. Der Zugang zum letzten Strandabschnitt ist etwas versteckt, es lohnt sich aber, den kleinen Weg neben dem Colony Surf-Gebäude zu suchen, um zum Outrigger Canoe Club Beach zu gelangen. Nirgendwo sonst kann man den Sonnenuntergang in Waikiki idyllischer genießen, als auf diesem kleinen Strandabschnitt.

Doch auch abseits des Strandes gibt es einiges zu entdecken. Auf der Reiseliste sollte auf jeden Fall ein Besuch der Duke Kahanamoku Statue stehen. Duke Kahanamoku gilt für die Hawaiianer als Ikone, da er als der Vater des modernen Surfen angesehen wird.

Im Herzen des 1,2km² grünen Queen Kapiolani Parks, befindet sich ein Zoo mit knapp 1000 verschiedene Tierarten. Er ist der älteste und größte Park Hawaiis und liegt ganz im Osten Waikikis. Hier findet man außerdem Zuflucht vor der Hektik der Großstadt, in topgepflegter tropischer Natur.

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. In den meisten Hotels, Lodges oder Guesthouses sind Steckdosen vorhanden, allerdings wird auf jeden Fall einen Stecker-Adapter benötigt, um diese Steckdosen benutzen zu können. Die Spannung des Wechselstromnetzes beträgt in Europa ca. 220 bis 230 Volt, bei einer Netzfrequenz von 50 Hertz, was bedeutet, dass elektrische Geräte wie Notebook, Fön, Ladegeräte für Akkus etc., sich nur dann auf Hawaii betreiben lassen, wenn sie entweder für den gesamten Spannungsbereich von 110 bis 240 Volt geeignet sind oder sich von 220 auf 110 Volt umstellen lassen.

Neuere Geräte sind meist schon für den gesamten Spannungsbereich ausgelegt, wer jedoch auf der sicheren Seite sein möchte, klärt das bereits zuhause ab. Auch empfiehlt es sich, den Adapter für die Steckdose bereits zuhause zu kaufen, da dieser dann einfacher und günstiger zu haben ist.

Für die Einreise nach Hawaii sind keine Impfungen zwingend erforderlich. Es werden allerdings Impfungen gegen folgende Krankheiten von Tropenmedizinern empfohlen:

  • Tetanus/ Diphtherie/ Pertussis
  • Polio
  • Masern
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Pneumokokken (> 60 Jahre)
  • Grippe (> 60 Jahre)

Jeder sollte also rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder einem Arzt abklären, welche Impfungen individuell notwendig sind!

Außerdem gilt zu beachten, dass es Apotheken in Hawaii nur auf Waikiki gibt, da die Zuordnung zu verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente stark von der uns bekannten Zuordnung abweicht. Rezeptfreie Medikamente findet man daher auf Hawaii bereits im Supermarkt, für verschreibungspflichtige gibt es lediglich eine Sondertheke.

Bei einem echten Notfall muss offiziell jedem geholfen werden, jedoch kann es zu Verzögerungen oder sogar Ablehnungen der Behandlung kommen, wenn Betroffene nicht nachweisen können, auch für die Behandlung oder die Operation zahlen zu können! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Sofortkostenübernahme, empfiehlt sich daher schon vor Antritt der Reise.

Auf keinen Fall darf das Eincremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor, vor dem Sonnenbaden vergessen werden! Hawaii liegt auf der Höhe der Zentralsahara, die Intensität der Sonne ist dieselbe.

Um auch vor Mückenstichen sicher zu bleiben, sollte man, vor allem in tropischen Gebieten, immer ein Insekten- oder Mückenschutzmittel auftragen und lange Kleidung anziehen.

Hawaii ist ein Bundesstaat der USA und damit gelten für die Einreise nach Hawaii natürlich dieselben Einreisebestimmungen wie für die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika.

Für eine visumsfreie Einreise, brauchen Reisende eine Esta-Reisegenehmigung, das über das US Visa Waiver Programm beantragt werden kann. Diese Genehmigung gilt für Touristen und Geschäftsreisende für die Dauer von maximal 90 Tagen. Von der USA Einreise mit einer Esta-Genehmigung sind Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft ausgeschlossen, wenn sie zusätzlich die iranische, irakische, syrische oder sudanesische Staatsbürgerschaft innehaben.

Notwendige Reisedokumente:
• Der Esta-Antrag muss mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt im Internet beantragt werden und kostet 14 US-Dollar. Die Bezahlung muss sofort per Kreditkarte erfolgen.
• Reisepass
•Rück- oder Weiterflugticket, das einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen nachweist.

  • „Post aus Hawaii“ von Mark Twain (DuMont Buchverlag): 9,99 Euro (Taschenbuch)
  • „Lavaflow-Abenteuer auf Hawaii“ von Florian Krauss (Books on Demand): 44,90 Euro
  • „Hawaii-Trauminseln am anderen Ende der Welt“ von Steffen Engelmann (Independently published; 2018): 5,99 Euro (Taschenbuch)
  • „Pacific Food: Das Reisekochbuch rund um den Pazifik“ von Heidi Köster (GRÄFE UND UNZER Verlag): 32,00 Euro

Das Leitungswasser auf Hawaii ist trinkbar, teilweise aber gechlort. Wer diesen Geschmack nicht haben möchte, kann sich Filter beispielsweise Wasserfilter für Trinkflaschen kaufen (im Internet bereits ab 5€ erhältlich).

Zu fast jeder Jahreszeit kann man die größten Vorzüge der hawaiianischen Küche, die Frische der Zutaten und deren Vielfalt, genießen. Im ausgeglichenen tropischen Klima gedeiht so ziemlich alles und der kurze Weg zwischen dem Hafen oder einer Farm, trägt zum Erhalt des Aromas der Lebensmittel bei. Auf allen Inseln werden tropische Früchte wie Ananas, Papayen, Guaven, Mangos, Bananen oder Litschis angebaut, die kein Vergleich zu den Früchten darstellen, die wir in unseren heimischen Supermärkten kaufen können, da sie vor Ort einem aromatischen Wunder gleichen.

Eine moderne hawaiianische Küche konnte sich jedoch nie entwickeln, da die unterschiede zwischen den Einwanderergruppen zu groß waren. Ein Nachteil ist das aber auf keinen Fall! Es entstand einfach ein buntes Puzzle aus den verschiedenen traditionellen Küchen der Einwanderer, wo bestimmt für jeden Urlauber etwas dabei ist. Egal ob exzellente chinesische, koreanische, französische oder sogar deutsche Küche, hier kommt jeder auf seine Kosten. Natürlich sind auch amerikanische Steakhäuser und Burgerläden selbstverständlich.

Kulinarischer Trend auf der Insel ist derzeit Pacific Rim Cuisine– eine einizgartige Vereinigung der französischen Küche mit den Gewürzen aus dem fernen Osten und tropischen Zutaten. Authentische hawaiianische Küche kann man aber bestimmt beim Festessen der Hawaiianer, dem „luau“ kennenlernen. Der Hauptgang dieses Festessens ist immer „kalua pig“, Schwein im Erdofen gebacken. Hierfür wird das ganze Schwein mit feuchten Bananen und Tiblättern umwickelt und anschließend in einer Grube, die mit Lavasteinen zum Glühen gebracht wird, gedünstet. Dieser Vorgang dauert 4 bis 8 Stunden!

Wer seinen Urlaub auch mit Cocktails genießen möchte, probiert am besten Mai Tai. Dieser wird aus Limonensaft, Rum, Orange, Curacao und Zuckersirup gemixt.

Zuallererst sei jetzt schon gesagt: Nach oben gibt es keine Grenzen. Auch die Inselbewohner beschweren sich über die hohen Lebenshaltungskosten. Auf Hawaii kosten alleine Lebensmittel ca. 30% mehr als auf dem Festland. Der Hauptgrund hierfür sind nicht die hohen Anlieferungskosten (da alles mit Flugzeugen oder Schiffen transportiert werden muss), sondern die Lagerungskosten und Mietpreise der Gebäude. Händler brauchen einen wesentlich größeren Lagerbestand, da sie nicht so schnell an Nachschub kommen, wie Händler auf dem Festland. Hinzu kommt noch, dass Hawaii eine Mehrwertsteuer von vier Prozent hat.

Wer gerne in einem Restaurant Essen gehen möchte, muss ebenfalls mit höheren Kosten rechnen, da auf die Speisekartenpreise das obligatorische Trinkgeld kommt. Erwartet werden 15 bis 20 Prozent. Mit diesem Trinkgeld bezahlt man einen fest eingeplanten Teil des Lohnes für Kellner und Köche.
Tipp: Der Mittagstisch kostest meistens nur die Hälfte!

Günstiger geht es in ABC-Stores, den hawaiianischen Mini-Supermärkten die in touristischen Gegenden an jeder Ecke zu finden sind. Dort findet man Salate, Sandwiches und Wraps, die sich als Snack zwischendurch anbieten. Doch auch an Food Trucks und in Fast-Food-Läden wie Burger King oder Wendy’s kann man Geld sparen.

Preise aus dem Alltag:

  • Essen im Restaurant: 13€ + Steuern und Trinkgeld
  • Frische Burger mit Pommes: 15,65€
  • Airport-Shuttle nach Waikiki Beach: 13,91€
  • Einzelticket für den Bus: 2,17€
  • Sandwich (ABC-Store): 6,08€
  • 1,5 Liter Trinkwasser: ab 0,87c
  • Frische Kokosnuss vom Strand: 5,21€
  • Kleines Bier: 6,08€ (Bar oder Restaurant), 6,95€ (Six-Pack im Supermarkt)
  • Zigarettenpackung (20 Stück): 12,16€
  • Zweistündiger Surfkurs: ca. 70€
  • Leihgebühr für ein Surfboard: ca. 16€ (für zwei Stunden)

Da Hawaii in den äußeren nördlichen Tropen liegt, ist das Klima durch den vorherrschenden NO-Passat (Nordost-Passat auf der Nordhalbkugel) mild und ausgeglichen. Auf den verschiedenen Inseln lassen sich jedoch 21 Mikroklimazonen finden, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Angefangen bei subtropischen Regenwäldern an der Nordküste Kauais und Sumpfgebiete im Landesinneren, von Schneegebieten auf den Bergen Mauna Kea und Mauna Los, über Wüstenklima und Küstenregionen im Süden der Insel.

Alle acht Vulkaninseln bekommen auf den Seiten, die im Norden und Osten liegen, den meisten Regen ab. Die Seiten an den Küsten, die im Süden und Westen von den Bergen geschützt werden, müssen hingegen oft ganz auf Regen verzichten.

Urlaub auf Hawaii ist grundsätzlich das ganze Jahr über zu empfehlen. Täglicher Begleiter im Urlaub sind sicherlich die Sonne und die Passatwinde, die für eine erfrischende Prise sorgen.

Auf Hawaii gibt es auch nur zwei Jahreszeiten. „Kau“ bezeichnet einen warmen, trockenen Sommer mit Temperaturen zwischen 24 und 31 Grad Celsius. Von November bis April ist „Hooilo“, der Winter mit Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad Celsius. In dieser Zeit kann es auch häufiger zu Niederschlägen kommen und auch die Passatwinde sind etwas stärker.

Der Aloha-State ist die entlegenste bevölkerte Inselgruppe der Welt. 3,682km von Kalifornien und 6,195k von Japan entfernt, liegt Hawaii mitten im Pazifischen Ozean. Insgesamt bilden 137 Inseln (die meisten jedoch nicht mehr bewohnt) und Atolle, mit einer Landfläche von 16,625km², den 50. Bundesstaat der USA. Die acht größten Inseln sind Ni’ihau, Kaua’i, O’ahu, Moloka’i, Lāna’i, Kaho’olawe, Maui und Hawai’i (Big Island). Diese Inseln werden fünf Countys zugeordnet. O’ahu und Hawai’i stellen jeweils einen eigenen County dar. Kaua’i bildet gemeinsam mit Ni’ihau einen County; ebenso zusammengefasst werdenMaui, Moloka’i, Lāna’i und Kaho’olawe.

Doch Hawaii ist nicht nur der entlegenste Ort der Welt, sondern auch die Längste Insel der Welt. Von Big Island bis zum Kure Atoll erstreckt sich Hawaii, früher auch bekannt als Sandwich-Insel, auf einer Gesamtlänge von 2,451km.

Geografisch wird Hawaii, als Teil Polynesiens, der Inselwelt Ozeanien zugeordnet und nicht dem amerikanischen Kontinent.

Geformt und geprägt wurde jede einzelne hawaiianische Insel durch Vulkane. Sie sind die Spitze der hohen Berge, die im Meer liegen und aufgrund unglaublicher Eruptionen entstanden sind. Vulkane wie der Mauna Loa sind heute immer noch aktiv, weshalb man auf Big Island dem Naturspektakel der Entstehung neuen Landes zusehen kann.

„Kaukonahua“ heißt der längste Fluss Hawaiis, der auf Oahu über eine Strecke von 53km fließt. Auf Ni’ihau erstreckt sich der größte natürliche See, der „Halulu-See“, mit einer Fläche von 3,48km². Wasserbegeisterte kommen aber vor allem aufgrund des 161.800.000km² weiten Pazifischen Ozean auf ihre Kosten.

Aufgrund der isolierten Lage Hawaiis, bietet es zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat, die nur dort vorkommen. Einige dieser Arten sind stark gefährdet, so beispielsweise die Hawaii-Mönchsrobbe, die an der Küste der Leeward-Inseln lebt. „Néné“ heißt das Staatstier der Insel, ein Vogel der auch Hawaiigans genannt wird. Es gibt rund 70 einheimische Vogelarten, doch auch hier sind bereits 23 ausgestorben. Durch den Wind wurden Fluginsekten und Insekten auf die Inselgruppe verschleppt. Unglaublich, aber wahr: Aus einer einzigen Fruchtfliegenart entstanden rund 1000 neue Arten, die sich äußerlich stark voneinander unterscheiden.

Die besonders fruchtbare Vulkanerde und das tropische Klima, ließen auf Hawaii auch eine einzigartige Pflanzenwelt entstehen. Viele der ursprünglich auf Hawaii vorkommenden Pflanzen, kann man heute nur noch leider nicht mehr bewundern, da sie in einem, für die Öffentlichkeit gesperrten Gebiet, geschützt werden. Tropische Pflanzen gedeihen aber überall, wo es ausreichend Niederschlag gibt. Die botanischen Gärten könnte man daher als „hawaiianische Gärten Edens“ bezeichnen. Was man bei uns nur im Supermarkt findet, kann man auf Hawaii bereits am Wegesrand finden: wilde Avocados Guaven und Ananaspflanzen beispielsweise.

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Die Bundesrepublik Deutschland unterhält auf Hawaii keine eigene Botschaft. Zuständig ist die Botschaft in Washington bzw. das Generalkonsulat in San Francisco, USA.

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