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Sozialarbeit & Unterricht / Tibetische Medizin

Tibetische Medizin

Jahrhundertelang galten die Tibeter als völlig abgeschottet vom Rest der Welt, trotzdem ist ihre Medizin eine Mixtur verschiedener Heilsysteme: des indischen Ayurveda, der chinesischen Medizin, des persischen Unani-Systems und der mongolischen schamanistischen Bön-Tradition.

 

Die Tibetische Medizin zählt zu den ältesten Medizinsystemen der Welt. Sie ist keine Volksmedizin, sondern eine Art traditionelle „Schulmedizin“ und wurde im 8. Jahrhundert aus den damals vorherrschenden Medizintraditionen Asiens und nach den Lehren Buddhas erschaffen und schriftlich festgehalten. Auf tibetisch wird sie „Gzo-wa Rig-pa“ genannt: das Wissen vom Heilen. Ihr Grundlagenwerk Gyüschi stammt aus dem 12. Jahrhundert – darin werden rund 1.600 Krankheiten und tausende von Heilmitteln beschrieben. Die tibetische Gesundheitslehre versteht sich als ganzheitliches System, das sowohl die körperlichen als auch die geistigen und seelischen Leiden abdeckt. Die Arzneien bestehen aus Kräutern, Wurzeln und Mineralien. Heilerfolge werden vor allem bei chronischen Krankheiten erzielt, die mit der westlichen Medizin kaum geheilt werden können. So findet die fernöstliche Lehre auch im Westen immer mehr Anklang.

 

In einer Schule in Nepal wird die traditionelle Lehre noch unterrichtet. Als Volunteer kann man sich dort engagieren – und selbst sein Wissen erweitern.

Dieses Karmalaya-Projekt ist ein typisches Beispiel für unsere Philosophie von wechselseitigem Lernen: Volunteers erteilen Unterricht – vornehmlich in Englisch. Dabei soll vor allem die Kommunikationsfähigkeit der Schüler verbessert werden. Überlege dir bereits vor Projektbeginn, wie du welches Ziel erreichen und welche Inhalte am besten und verständlichsten vermitteln kannst.

 

Großes Plus: interessierte Freiwillige erfahren selbst viel über die Tibetische Medizin und Kultur. Um einen wirklich nachhaltigen Beitrag leisten zu können, solltest du dir für dieses Freiwilligenprojekt mindestens 6-8 Wochen Zeit nehmen. Die Schule, übrigens die einzige ihrer Art in Nepal, verfügt über eine schlechte Infrastruktur – die Räumlichkeiten sind spartanisch eingerichtet, werden aber laufend, je nach finanziellen Möglichkeiten verbessert – auch dabei kannst du als Volunteer helfen. Vielleicht legt ihr auch einen Garten an? Du hilfst, wo du gebraucht wirst. Gerne kannst du auch deine Kontakte nutzen, um weitere Spendengelder für die Schule aufzutreiben. In deiner Freizeit ist es möglich, auch zu Fuß zu einem wunderschönen, nahe gelegenen buddhistischen Kloster zu spazieren. Dort obliegt die Wahl dir: einfach die Atmosphäre genießen oder dich für ein längeres Meditations-Retreat anmelden.

 

Das Projekt an sich ist aufgrund seiner etwas abgelegeneren Lage (ca. 30 Autominuten von der Stadt Pokhara) eher für Ruhesuchende geeignet bzw. für Volunteers, die sich sehr intensiv ihrem Projekt widmen möchten.

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