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Sozialarbeit & Unterricht / Tibetische Medizin

Details

Die „Herbal Medicine School“ hat zwei Hauptstandorte: Pokhara und Lo Manthang. Das hat klimatische Gründe: denn das ehemalige Königreich Mustang (mit der mittelalterlichen Hauptstadt Lo Manthang) ist im Winter kaum bewohnbar. 50 Prozent der Menschen wandern in dieser Zeit in tiefere Regionen. Für Touristen ist das Obere Mustang, das heute ein teilautonomer Distrikt und ein begehrtes Trekkingziel in Nepal ist. Es ist übrigens erst seit 1992 zugänglich – allein die Eintrittsgebühr kostet für 10 Tage ca. 700 US-Dollar! Man setzt auf kontrollierten Tourismus.

 

Freiwillige, die sich für dieses Karmalaya-Projekt interessieren, kommen ausschließlich im Standort Pokhara zum Einsatz und unterrichten primär Englisch. Die Erst- bis Sechstklässler lernen hier nur im Winter. Im Sommer sind sie im Oberen Mustang-Gebiet – dort sammeln sie die Pflanzen, die sich für die Tibetische Medizin benötigen und verarbeiten sie zu haltbarem Pulver. Ab der siebten Klasse werden die Studenten ganzjährig in der Schule unterrichtet. Generell gibt es in der Schule auch einen regulären Schulbetrieb von der 1. bis zur 10. Klasse mit allen geforderten Schulfächern, um in der 8. Klasse das Examen auf Distrikt-Ebene abzulegen und nach der 10. Klasse das offizielle landesweite SLC (School-Leaving-Certificate) zu absolvieren. Der Fächerplan umfasst Tibetisch, Nepali, Englisch, Mathematik, Science, Social Studies, Health, Environment und Population. Zusätzlich findet in den Klassen 9 bis 10 eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zum „Community Medical Assistant“ in Tibetischer Medizin statt. Aber auch in den unteren Klassen gibt es bereits die Studienfächer Gesundheitsausbildung, Tibetische Medizin sowie Tibetisch, da alle Lehrtexte in Tibetisch verfasst sind. Das Examen selbst prüft nicht nur die Tibetische Medizin, sondern auch banale Kenntnisse wie Erste Hilfe, Blutdruckmessen, Impfen und andere Anforderungen der allopathischen Medizin.

 

Das Ausbildungsangebot der Schule richtet sich an junge Menschen aus den abgelegenen und völlig unterversorgten Bergregionen Nepals, deren Bevölkerung einen tibetischen-ethnischen Hintergrund hat, u.a. aus Dhorpatan, Dolpo und Mustang. Dorthin soll ein Teil der Absolventen der Schule nach Ausbildungsabschluss auch zurückkehren.
Darüber hinaus steht das Ausbildungsangebot der Medizinschule jedoch allen Interessierten offen, insbesondere jungen Exil-Tibetern und Nepalesen mit Interesse an tibetischer Kultur und Heilweise.

 

Das Projekt soll Kindern armer Familien eine Schulbildung ermöglichen und nachhaltig die Gesundheitsfürsorge in den entlegenen Bergregionen verbessern. Der Stundenplan ist straff, die Schüler mehr als motiviert, zu lernen. Am Samstag findet kein Unterricht statt.

Der Direktor der Schule ist außerdem der Präsident der Amchi Vereinigung in Nepal!

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