(SOZIALE) Innovation & Digitalisierung

✓ Wie entwickle ich Offenheit und Souveränität im Umgang mit dem Unbekannten?
✓ Wie stärke ich meine Agilität im Umgang mit Komplexität?
✓ Wie fördere ich Innovation und agiles Mindset in der Teamarbeit?
✓ Wie baue ich vertrauensvolle Beziehungen auf?

Für den Erfolg von morgen werden Selbst-, Beziehungs- und Veränderungskompetenz zu den entscheidenden Innovationstreibern.
Im Leadership-Programm Uganda lernen wir, diese Kompetenzen zu stärken und erfahren hautnah Entwicklung, Inspiration und Sinn.

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Leadership-JOURNEY

Unsere Leadership-Programme verbinden innovativ Theorie mit Praxis, Selbst-Entwicklung mit Entwicklungshilfe. Das elementare Verbindungsglied ist eine 7-tägige Leadership-Journey. Sie führt in das Herkunftsland des Sozialunternehmers, den der Teilnehmer im Anschluss 12 Monate als Mentor begleiten wird. Das Matching erfolgt gemäß Teilnehmer-Profilen und Kompetenzen bereits im Vorfeld der Reise.

Die Reise selbst hat mehrere Ebenen. Es geht 1.) um die Weiterentwicklung der eigenen (Führungs-)Persönlichkeit, um Selbsterkenntnis und persönliches Wachstum, 2.) darum, eine starke Gruppe und eine nachhaltig erfolgreiche Mentoring-Beziehung aufzubauen. Gemeinsame Gruppen-Workshops, interkultureller Austausch und Learnings von anderen Lebenswelten tragen für ein wechselseitiges Verständnis bei und stärken das Vertrauen zueinander. 3.) Gibt es für jede Leadership-Reise ein passendes Fokus-Thema, das den inhaltlichen Rahmen gestaltet. Uganda widmet sich den Themen (Soziale) Innovation & Digitalisierung. In Nepal geht es um Resilienz & Achtsamkeit. Und Mexiko steht unter dem Motto „Lean & Green„.  Entwicklung, Inspiration und Sinn werden im Rahmen dieser Outside-the-Box-Experience unmittelbar erlebbar und Führungskräfte praxisnah an Antworten heran- und über Grenzen hinausgeführt.

Die Leadership-Journey nach Uganda wird von Karmalaya-Co-Founder Matthias Eckert und Coach Imelda Breitenmoser begleitet. Arbeitssprache ist in Uganda aufgrund der interkulturell gemischten Gruppe Englisch.

UGANDA-REISEVERLAUF

Tag 1: Ankunft & Kennenlernen – GET CONNECTED

Ankunft in einer anderen Welt. Am internationalen Flughafen wirst du von unserem Team abgeholt. Der Flughafen befindet sich in der Stadt Entebbe (nicht in Kampala, der Hauptstadt Ugandas).  Entebbe liegt fast 40km südlich von Kampala, auf einer Halbinsel am Viktoria-See, dem drittgrößten See der Welt. Die Lage des Flughafens bietet einen spektakulären ersten Eindruck von Uganda beim Anflug über den Lake Victoria. Tusanyuse Okubalaba, herzlich willkommen!  

Wir fahren weiter zu unserem Hotel in Kampala. Die Fahrtzeit beträgt je nach Verkehr etwa 45 Minuten und bietet dir die Möglichkeit, erste Eindrücke von Uganda aufzunehmen.

Am frühen Abend gibt es den ersten offiziellen Programmpunkt unserer Uganda-Leadership-Reise, das erste offizielle Kennenlernen in Kampala. Was für eine bunte Truppe! Bis zu 10 westliche Teilnehmer – Führungskräfte, Experten, Weltveränderer – und bis zu 10 ugandische Sozialunternehmer. Um euch geht es. Und darum, dass ihr euch (selbst und einander) auf dieser Reise kennenlernt, eine echte Gruppe werdet und echte Teams. Schließlich ist die Reise nur der Anfang – gefolgt von einer 1-jährigen 1:1-Lernpartnerschaft (Mentoring).

Karmalaya-Co-Founder Matthias Eckert, Social Innovation Academy-Gründer Etienne Salborn und Trigon-Coach Imelda Breitenmoser führen durch den Abend und „spinnen“ erste Netze. Nach einem allerersten „Mindful-Check-In“ begehen wir gemeinsam unseren ca. 2-stündigen Auftakt-Workshop – heute geht es vor allem darum, uns besser kennenzulernen und einzustimmen auf das bevorstehende Abenteuer.

Neben der Vorstellung weiterer Achtsamkeitselemente und einem Input zu unserem Fokusthema „(Soziale) Innovation & Digitalisierung“, führt uns unser Coach auch durch das „U“ dieser Reise:

  • Seeing – open mind
  • Sensing – open heart
  • Presencing – open will
  • Co-Creating – cristallizing
  • Co-Evolving – prototyping

Hintergrund-Info: Das Leadership Programm basiert auf dem Rahmenwerk der „Theorie U“ von C. Otto Scharmer. Dieses beschreibt Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und dem Selbst. Die Theorie U bietet auch konkrete Tools, wie derartige Veränderungen nachhaltig gestaltet werden können – einige werden wir auf unserer Reise ganz praxisnah kennenlernen.

Tagesthema: Get connected. Eintauchen in die Gruppe, in ein anderes Land, in die eigene Lernerfahrung. In Beziehung gehen und Vertrauen aufbauen – mit mir und meinem Umfeld.
Unterkunft: Hotel in Kampala I Verpflegung: -/-/A

Tag 2: Start-ups in Kampala – SEEING WITH OPEN MIND

In Afrika entsteht eine dynamische Tech- und Startup-Szene. Das Innovationspotenzial dieser afrikanischen Gründerszene bietet bei der Bearbeitung des Wachstums- und Zukunftskontinents Afrika große Chancen. Neben Kenia, Südafrika und Nigeria, entwickelt sich Uganda in den letzten Jahren zu einem aufstrebenden Startup-Hotspot. Ein wesentlicher Treiber für die Startup-Szene sind die zahlreichen Tech Hubs und Coworking Spaces. Mehr als 120 hat die Weltbank auf ihrer Afrika-Karte verzeichnet – allein 7 gibt es in Uganda. Heute werden wir einige von ihnen besuchen und dabei einige der innovativsten Start-ups des Landes kennenlernen.

Bevor wir uns in den Tag und Kampala mitsamt seines chaotischen Verkehrs stürzen, fokussieren wir uns.

Beim Morgen-Workshop, nach dem Frühstück, bereitet unser Coach Imelda Breitenmoser uns auf den Tag & unser Tagesthema vor: „Seeing with open mind“. Dabei klärt sie u.a. was „open mind“ und „Anfängergeist“ bedeutet und wie wir diese Kompetenzen gezielt schulen.
Warum ist das wichtig? Achtsamkeits-Guru Jon Kabat-Zinn bezieht sich dazu auf den Buddhismus und sagt folgendes:

„Man soll nichts als ‚ich‘, ‚mich‘ oder ‚mein‘ verstehen und daran festhalten. Es geht vor allem um das Loslassen von fixen Ideen über uns selbst und vor allem darüber, wer wir sind. Jeder Mensch identifiziert sich mit Dingen, die er zu haben glaubt. Abgesehen von materiellen Dingen können das sein Körper, seine Werte, seine Beziehungen, seine Erwartungen, was geschehen soll, und vieles mehr sein. Diese Dinge können alle wertvoll sein, dennoch solle man nicht unbedingt daran festhalten. Sie könnten im Wege stehen, den Moment wahrzunehmen.“

Den Moment wahrnehmen. Uganda wahrnehmen. Die Startups wahrnehmen. Vorurteilsfrei. Darum geht es (heute und auf unserer gesamten Reise). Es ist wichtig, sich vom klischeegeprägten Afrika-Bild zu trennen. Erst der Blick auf das „andere“ Afrika eröffnet innovativen Unternehmen Chancen und Möglichkeiten.

Wir werden daher lernen, diese Kompetenz zu schulen. Wahrnehmen, ohne die Wahrnehmung sofort zu bewerten. Wir versuchen heute alles aus der Position eines nicht urteilenden Beobachters in Ruhe zu betrachten. Als würde man die Dinge nicht kennen. Und im Grunde kennen wir sie ja auch nicht, oder? Mit diesem „Anfänger-Geist“ erschließt sich uns ein ganz neues Wissen und ganz neue Erfahrungen.

Der „Anfänger-Geist“ wird in diesem Sinne die Hintergrundmelodie unseres spannenden Tagesprogramms sein: sei es beim Sightseeing, beim Mittagessen (Mindful Lunch) oder bei den Unternehmensbesuchen.

Den Abschluss bildet ein achtsamkeitsbasierter Networking-Abend mit ugandischen Startups und spannenden Persönlichkeiten.

Tagesthema: Die Welt mit „offenem Geist“ wahrnehmen und erfahren. Anfängergeist wecken. Bewusstwerden von eigenen Denk- und Bewertungsmustern und den damit verbundenen Gefühlen.
Unterkunft: Hotel in Kampala I Verpflegung: F/-/A

Tag 3: Social Innovation Academy – SENSING WITH OPEN HEART

Wir verlassen die Hauptstadt und reisen weiter gen Westen. Unser heutiges Ziel ist die Social Innovation Academy (SINA). SINA ist der lokale Projektpartner unseres – von der Österreichischen Entwicklungshilfe-Agentur (ADA) unterstützten – Leadership-Programms. Die Academy befindet sich in idyllischer Lage im Mpigi-Distrikt, ca. 40km von Kampala entfernt. Die Anreisezeit ist abhängig vom Verkehr in der lebendigen Hauptstadt und kann mitunter stark variieren: wir planen 1-3h für die Fahrt ein.

Vor der Abfahrt stimmt uns unser Coach Imelda Breitenmoser mit einem Morgenimpuls auf den Tag und unser Tagestema „Sensing with open heart“ ein.

Inspiration: Social Innovation Academy

Die Social Innovation Academy  ist eine einzigartige Lernumgebung, die es benachteiligten Jugendlichen ermöglicht, eigenständig Arbeitsplätze zu schaffen. Dies wird erzielt, indem innovative Projektideen zu Sozialunternehmen entwickelt werden, welche einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und Umwelt haben.

In einer selbstorganisierten Umgebung für Innovation werden die Jugendlichen zu Sozialunternehmern. In einem offenen Lernumfeld werden Wissen und praktische Fähigkeiten so miteinander verbunden, dass Projekte den Lehrplan bilden. Die Akademie basiert auf “freesponsibility”, um das Potential jedes Einzelnen zu entfalten.  Die Schüler verlassen SINA nicht mit einem Zertifikat, sondern mit einem vollständig etablierten sozialen Unternehmen und ihrem eigenen Arbeitsplatz.

Das Ziel der Social Innovation Academy (SINA) ist es, ugandischen Jugendlichen mit einem marginalisierten Hintergrund an den Punkt zu bringen, an dem sie autark sein können, in dem sie ihre eigenen Projekte in Form von sozialen Unternehmen gründen und führen können. Junge Erwachsene, die ansonsten niemals in der Lage gewesen wären ein Unternehmen zu gründen, werden zu Unternehmern. Ermöglicht wird dies durch Coaching, lokales Mentoring, Training, die Übernahme von Verantwortung, das Verlernen von limitierenden Glaubenssätzen und Unterstützung durch ein Lernumfeld des sozialen Unternehmertums.

Den Nachmittag verbringen wir damit, mehr von SINA, ihr Konzept und ihr Verständnis für soziale Innovation zu erfahren. Und von unseren Mentees, deren soziale Unternehmen genau hier ihren Anfang fanden.  Wir lernen die ugandische Hälfte unserer Gruppe bei dem Besuch intensiv kennen, die Philosophie und den Impact ihrer innovativen Social Enterprises. Da wir sie in ihrem eigenen Kontext antreffen, können wir besonders viel lernen – nur schon durch die einfache Beobachtung von all dem, was rund herum läuft. Nimm alles, was du siehst, als Ausgangslage für Fragen, die dir helfen, noch mehr über das wirkliche Leben und den Kontext der Mentees zu lernen. Lass dabei alle (Vor-)Urteile außen vor und gib Anerkennung und Neugierde eine Chance – das Motto ist: beobachten, beobachten, beobachten.

Wir beschließen den Tag mit einem gemeinsamen Abend-Workshop und ziehen uns schließlich in unsere komfortablen, reetgedeckten Lehmhütten zurück. 

Tagesthema: Zuhören auf verschiedenen Ebenen (anderen zuhören, sich selbst zuhören, dem entstehenden Ganzen zuhören). Open mind & open heart als Tor zur Inspiration. Emotionale Intelligenz als Schlüssel für Innovation.
Unterkunft: Lodges der Social Innovation Academy I Verpflegung: F/M/A

Tag 4: Workation in der Social Innovation Academy – PRESENCING WITH OPEN WILL

Entspanntes Aufwachen auf der Kuppe des „Hügels der Hoffnung“. Die Aussicht in die weiten Täler und Hügel lädt zum Träumen ein und verschlägt einem glatt den Atem. Wo, wenn nicht hier, in der Social Innovation Academy, sollten wir unsere Workation verbringen?  Wir genießen die Atmosphäre und Idylle hier – und arbeiten. Das ist es, was eine „Workation“ (work + vacation) ausmacht: Arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Es wartet ein abwechslungsreicher Coaching-Workshop-Tag, an dem wir gemeinsam neue Perspektiven und Lösungsansätze entwickeln.

Morgenworkshop:

  • Mindful Practise – Metta Meditation
  • Wer bin ich? Was macht mich aus?
  • Was ist mein Auftrag? Was ist mein Ding?
  • Input zum Golden Circle: Alles beginnt mit dem Why? Die Quelle meiner Energie.

Vormittag: Achtsame Innenschau in Stille

  • Letting go – was will ich loslassen?
  • Meine Träume und Sehnsüchte
  • Was will in die Welt kommen?
  • Do what you love & love what you do
    -> Journaling I Silent Walk

Nachmittags: Innovation Lab 

  • Vorstellen der Visionen
  • Dem Neuen auf der Spur – letting come
  • Ideen verbinden
  • Verdichten in den Mentoring-Tandems

Am Ende gibt es von jedem Mentoring-Tandem eine Kurzpräsentation zu Purpose und Vision der gemeinsamen Mentoring-Zusammenarbeit.

Tagesthema: Presencing – open will. „Altes“ loslassen, um Neuem Platz zu machen. Sich öffnen für den tieferen Sinn und Zweck. Inspiration für neue Impulse. Gemeinsam neue Ideen entwickeln.
Übernachtung: Lodges der Social Innovation Academy I Verpflegung: F/M/A

Tag 5: Fahrt ins Dorf Kasaala – CO-CREATION

Wir beginnen den Tag mit Achtsamkeit und einem Morgenimpuls von unserem Coach.

Im Anschluss reisen wir weiter nach Norden. Kasaala, ein Dorf in Zentral-Uganda, ist unser nächstes Ziel. Die Fahrtzeit beträgt ca. 2-3h. Seit 2013 engagiert sich Karmalaya in Kasaala mit einem integrierten Projektzyklus, um Entwicklung zu bewirken und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Unter anderem befindet sich hier unser eigeninitiiertes Frauen-Empowerment-Programm zur Förderung von Frauen und Kindern. Bedürftige Frauen aus Uganda produzieren hier für unser Social Fashion Label handgemachte Schmuckstücke aus (recyceltem) Papier. Fair hergestellte Fashion-Produkte, die gut aussehen und Gutes bewirken. Die Einnahmen, die Karmalaya durch den Verkauf der Schmuckstücke lukriert, finanzieren faire Gehälter, ein Trainingsprogramm für die Frauen und ein Community-Childcare Center, in dem täglich über 50 Kinder versorgt werden. Auf einer nahe gelegenen Farm produzieren wir organisch die Lebensmittel, die wir für die Verpflegung der Kinder benötigen. Alles greift ineinander, wobei das Gesamte noch mehr Sinn macht, als jedes Teilprojekt für sich allein.

Bei einem ausgedehnten Spaziergang werden wir das Dorf und die Projekte kennenlernen. Und unsere (Gast-)Familien auf Zeit.

Ein Nachmittags-Workshop bereitet uns auf die kommenden 2 Outside-the-box-Tage vor. Die Themen:

  • Raus aus der Komfortzone – rein in die Entwicklungszone
  • Grenzerfahrung und Frustration als wertvolle Entwicklungsfelder (Peak Experience)
  • Try & error: Prototyping als Lernkultur 
  • achtsame Selbstfürsorge zur Stärkung der Selbstwirksamkeit
  • Kontrolle loslassen und ins Vertrauen gehen 

Im Anschluss trennen sich für eine Weile unsere Wege. In 2-er-Gruppen (Mentoring-Tandem) verteilen wir uns, um für 2 Nächte bei lokalen Dorf-Familien unterzukommen. Simple life & leave your comfort zone lautet die Devise. Kein fließendes Wasser, kein Strom, kein Telefon, ein Haus aus Erde, ein sehr einfaches Bett, eine Waschschüssel, eine (Groß-)Familie, die du nicht verstehst. Wie geht es dir damit? Was macht die Situation mit der Verbundenheit zu deinem Mentee? Welche Gefühle kannst du wahrnehmen? Schaffst du es, sie durch die erlernten Achtsamkeitsmethoden nur zu beobachten? Beim Journaling (eine Form von angeleitetem, zielgerichteten Tagebuch-Schreiben) reflektierst du diese intensive Erfahrung.

Tagesthema: 
Co-Creation – lernen und wachsen. Die Komfortzone verlassen und an eigene Grenzen kommen. Achtsamkeit als Handlungsoption entdecken. Kontrolle loslassen und ins Vertrauen gehen. Lernen durch Reflexion von Erfahrungen.
Übernachtung: sehr einfache lokale Unterkunft – Homestay I Verpflegung: F/M/A

Tag 6: Freiwilligenarbeit & Simple Life Kasaala – CO-EVOLVING

Vom Ego-System zum Eco-System – Achtsamkeit praktizieren für das Kollektive, das soziale System. Gemeinsam sinnvolles Bewirken für die Gesellschaft. Mit Freiwilligenarbeit Sinn generieren. Sinnvolle Arbeit und ihre Auswirkungen auf Ego (Lebenszufriedenheit) und Eco. Reflexion der eigenen Führungsprinzipien.   

Die Mentoring-Tandems verbringen den Tag mit gemeinsamer Freiwilligenarbeit in verschiedenen Community-Projekten im Dorf, z.B. Essensverteilung im Child Care Center, Altenpflege, Mithilfe im Women-Empowerment-Programm oder bei einem der Karmalaya Eco-Bauprojekte (Bau von Community-Gebäuden aus recycelten Plastikflaschen), etc.

Gemeinsamer Gruppen-Workshop am Nachmittag:

  • Reflexion der „simple-life-experience“ & des Volunteering-Tages
  • Sinnvolle Arbeit und ihre Auswirkungen
  • Führungsprinzipien & Werte
  • Emotionale Intelligenz als Kernkompetenz für sinnvolle Zukunftsgestaltung

Den Abend – inklusive Abendessen und Übernachtung – verbringen wir wieder im Duo bei unseren lokalen Familien.

Tagesthema: Co-Evolving – gemeinsam Neues schaffen. Lernen durch Reflexion von Erfahrungen. Erkennen der eigenen Fähigkeiten, Ressourcen. Was gibt uns Arbeit, wenn wir dafür nicht bezahlt werden? Sich für das größere Ganze öffnen und verbinden – mit Kopf, Herz und Hand.
Übernachtung: sehr einfache lokale Unterkunft – Homestay I Verpflegung: F/M/A

Tag 7: Fahrt nach Kampala – STAY CONNECTED

7 Tage liegen hinter uns, eine unvergessliche, tief gehende Erfahrung. Heute ist der vorerst letzte Tag unserer gemeinsamen Leadership-Reise. Wenngleich die eigentliche Reise, das gemeinsame Mentoring- & Peer-Gruppen-Jahr erst vor uns steht.

Bevor wir „unser“ Dorf verlassen, stimmen wir uns mit einem Kurzworkshop nochmals auf den Tag und das „danach“ ein:

  • Mindful Check-In
  • Thema des Tages: Stay connected & innovate
  • Das Ende vom Anfang: Übergang zur Mentoring-Phase

Rückfahrt nach Kampala. Je nach Verkehr dauert die Fahrt ca. 2-3 Stunden. Beim Blick aus dem Fenster kannst du den Übergang von Natur zu Stadt beobachten. Von Ruhe zu Trubel. Eine erste Einstimmung auf deine bevorstehende Reise nach Hause. Auch dort erwartet dich wieder ein Übergang. Wie wird es für dich nach dieser Reise in der Heimat sein? Das Großartige: du wirst dir deine Erfahrungen bewahren. Sie leben und werden im Laufe des bevorstehenden Jahres noch weiter ausgebaut. Ebenso wie die geknüpften Beziehungen und Verbindungen, die – so hoffen wir – im Idealfall ein Leben lang bestehen bleiben und dich im beruflichen und privaten Kontext bereichern.

Am Nachmittag finaler Workshop in Kampala: 

  • Mindful Check-in
  • Visionsarbeit: Ich in 5 Jahren – Guided Journaling
  • Dankbarkeit: Für welche Lernerfahrungen in den vergangenen 7 Tagen bin ich dankbar?
  • Grass Roots: Welche innovative Idee nehme ich mit? Was werde ich umsetzen?
  • Mentoring Tandem: nächster sinnvoller Schritt & Vereinbarung zur Zusammenarbeit
  • Abschiedsritual in der Gruppe

Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Essen und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren.

Tagesthema: Stay connected – in Verbindung bleiben mit sich, mit meinem Mentee, mit dem Umfeld für dauerhafte Co-Creation. Was ist in dieser Woche entstanden, was zeigt sich schon, was will geboren werden und braucht unsere achtsame Unterstützung? Wie kann diese „Geburtshilfe“ aussehen, was sind erste Schritte? Welche raschen Prototypen könnten entstehen?
Übernachtung: Hotel in Kampala I Verpflegung: F/M/A

Tag 8: Rückreise

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause.

6 Fakten über Uganda

  • Uganda gilt als “the world’s most entrepreneurial country”. Laut dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM) haben 28% der Erwachsenen ein eigenes Business. Karmalaya unterstützt mit der Social Innovation Academy gezielt einen Social Impact-Hub, der Sozialunternehmertum in Uganda fördert.
  • Uganda ist Champion bei Digital Payment Solutions: Jeder zweite zahlt schon per Handy.
  • Uganda wird regelmäßig zur besten Tourist Locations gewählt (2012/2017).
  • Uganda ist einer der Kern-Destinationen von Karmalaya. Seit 2013 realisiert und initiiert Karmalaya in Uganda sinnvolle Entwicklungsprojekte, darunter ein eigenes Frauen-Empowerment-Programm mit Social-Fashion-Label. Reisende von Karmalaya können sich in Projekten als Freiwillige sinnvoll einbringen.
  • Uganda ist Heimat der seltenen Berggorillas und Schimpansen.
  • Die Gründerin von „Ask without shame“, einer App aus Uganda zur sexuellen Aufklärung,  gewann 2017 den  Queen Young Leader’s Award. Der Preis wurde ihr von der Queen höchstpersönlich überreicht. Das Projekt entstand aus der Social Innovation Academy, dem Partner des Karmalaya-Leadership-Programms.

THEORIE U

Das Leadership Programm basiert auf dem Rahmenwerk der Theorie U von C. Otto Scharmer. Dieses beschreibt Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und dem Selbst. Die Theorie U bietet auch konkrete Tools, wie derartige Veränderungen nachhaltig gestaltet werden können. Dabei geht es insbesondere darum, nicht den erstbesten analytischen Lösungsansatz „blind“ zu verfolgen, sondern sich auch mit anderen Perspektiven, der eigenen Wahrnehmung und Intuition sowie der eigenen Motivation, den eigenen Absichten und Antreibern ehrlich und vorurteilsfrei auseinander zu setzen. Erfahrungsgemäß entstehen dadurch Lösungen, die authentisch, sinnerfüllt und neuen Gegebenheiten flexibel anpassbar sind.

Das Leadership-Programm ermöglicht die Stationen des „U’s“ zu erleben und dadurch unterschiedliche Facetten der eigenen persönlichen und beruflichen Herausforderungen zu reflektieren. Gleichzeitig erprobt man die eigenen Führungsqualitäten ganz praxisorientiert anhand eines konkreten Mentoring-Case.

Die ausgewählten Mentees (Sozialunternehmer) ermöglichen Teilnehmern zudem für mindestens ein Jahr ein Teil ihres Unternehmens zu werden und zu spüren, wie es sich anfühlt, sinnerfülltes Arbeiten zu leben, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

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leadership only
3570 €
Vorbereitungsworkshop
individuelles Leadership-Coaching
7 Tage Leadership-Journey inklusive Coaching
Corporate Volunteering: Mentoring-Projekt
Abschlussworkshop
+ 500 Euro Social Business Investment
+ 2000 Euro Social Entrepreneur-Stipendium
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Team Uganda

matthias eckert
Karmalaya

Imelda Breitenmoser_Coach Uganda Leadership-Programm

Imelda Breitenmoser
COACH

Etienne Salborn
Social innovation academy uganda

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